Der Tönisvorster Carsten Sommer hat die Leitung übernommen.

Fernmeldedienst
Hans-Georg Strompen (vordere Reihe links) und Abteilungsleiter Manfred Joppien (2.v.l.) vom Kreis Viersen verabschieden den langjährigen Fachdienstleiter Peter Förtsch (3.v.l.). Nachfolger wird Carsten Sommer (rechts) aus Tönisvorst.

Hans-Georg Strompen (vordere Reihe links) und Abteilungsleiter Manfred Joppien (2.v.l.) vom Kreis Viersen verabschieden den langjährigen Fachdienstleiter Peter Förtsch (3.v.l.). Nachfolger wird Carsten Sommer (rechts) aus Tönisvorst.

Hans-Georg Strompen (vordere Reihe links) und Abteilungsleiter Manfred Joppien (2.v.l.) vom Kreis Viersen verabschieden den langjährigen Fachdienstleiter Peter Förtsch (3.v.l.). Nachfolger wird Carsten Sommer (rechts) aus Tönisvorst.

Kreis Viersen/Tönisvorst. Der Fernmeldedienst des Kreises hat sein 50-jähriges Bestehen gefeiert. Bei einer Übung in der Unterkunft in Viersen-Robend blickten die 25 ehrenamtlichen Helfer zurück. Gleichzeitig verabschiedeten sie Fachdienstleiter Peter Förtsch in den Ruhestand.

Förtsch, der die Einheit seit 1997 ehrenamtlich leitete, investierte viel Freizeit. Zu seinen Aufgaben zählte neben der Helferwerbung und Fuhrparkpflege die Modernisierung und Umstellung des Fernmeldedienstes auf neue Kommunikationstechniken.

Während seiner 14-jährigen Leitung übte Förtsch einmal im Monat mit seiner Einheit. Wie werden Funkverbindungen aufgebaut? Wie wird Feldkabel verlegt? Wie kann die Kommunikation im Krisenfall aufrecht erhalten werden? Jährliche Großübungen mit Fernmeldeeinheiten der Kreise Kleve und Wesel, dem Deutschen Roten Kreuz und der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk rundeten die Ausbildungsarbeit ab. Auch nach seiner Verabschiedung wird Förtsch weiter als Helfer mitarbeiten.

Es wird jetzt wohl schwerer, Helfer zu finden

Nachfolger wird der Tönisvorster Carsten Sommer. „Er ist seit zwölf Jahren dabei und kennt die Truppe“, sagt der Leiter des Kreis-Ordnungsamtes, Hans-Georg Strompen. Auf den gelernten Diplom-Vermessungstechniker Sommer wartet eine spannende Zeit. „Nach dem Aussetzen des Grundwehr- und Zivilschutzdienstes wird es schwieriger werden, Helfer zu finden“, so Sommer. Deshalb seien interessierte junge Menschen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung oder im Studium im Bereich der Elektro- und Kommunikationstechnik jederzeit willkommen.

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