Politikertreffen mit Verkehrsminister Wüst.

Politikertreffen mit Verkehrsminister Wüst.
Die Regiobahn am Haltepunkt Kaarster See. Von dort aus soll sie nach dem Wunsch vieler Kreis-Politiker über Willich nach Viersen geführt werden. Archiv

Die Regiobahn am Haltepunkt Kaarster See. Von dort aus soll sie nach dem Wunsch vieler Kreis-Politiker über Willich nach Viersen geführt werden. Archiv

Ingel

Die Regiobahn am Haltepunkt Kaarster See. Von dort aus soll sie nach dem Wunsch vieler Kreis-Politiker über Willich nach Viersen geführt werden. Archiv

Willich/Kreis Viersen. Auf Einladung des Viersener Abgeordneten Stefan Berger trafen sich Viersener Politiker im Düsseldorfer Landtag zu einem intensiven Austausch mit dem Landesverkehrsminister Hendrik Wüst zum Thema Regiobahn (S28).

Für den Kreis waren Landrat Andreas Coenen, Planungsdezernent Andreas Budde, der stellvertretende Leiter des Planungsamtes Peter Hoffmann, die Bürgermeister aus Viersen und Willich, Sabine Anemüller und Josef Heyes, sowie VRR-Mitglied Guido Görtz und Marcus Optendrenk (MdL) anwesend. Die Vertreter aus dem Kreis Viersen verfolgen alle das Ziel der Verlängerung der Regiobahn von Kaarst nach Viersen, um die Verkehrsanbindung nach Düsseldorf deutlich zu verbessern. Gemeinsam mit Verkehrsminister Wüst wurde über Finanzierungsmöglichkeiten von Projekten, die politische Situation in Berlin und Verhandlungsoptionen mit dem VRR diskutiert.

Alle Beteiligten waren sich einig, dass man nicht erst den nächsten ÖPNV-Bedarfsplan in zwei bis drei Jahren abwarten wolle, sondern das Projekt als Einzelnes vorab auf den Weg bringen will.

Landrat Andreas Coenen erklärte sich bereit, die Koordination des weiteren Ablaufs mit Ministerien, Verwaltungen und Politik durchzuführen. Zunächst wird eine weitere Abstimmung mit Viersen, Willich und Mönchengladbach anstehen. Insbesondere die Zusammenarbeit mit Mönchengladbach hatte zuletzt immer wieder für Probleme gesorgt. In Willich hatte deshalb unter anderem die CDU gefordert, mit Blick auf Machbarkeit und Kosten einen Plan B ernsthaft prüfen lassen, nämlich eine Trasse, die nicht über Gladbacher Stadtgebiet führt. Red

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