Erneut werden in Willich vor dem Fest Päckchen für Bedürftige gesammelt.

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Klaus-Dieter Zober und Sabine Neumann von der Willicher Tafel hoffen auf viele Päckchen.

Klaus-Dieter Zober und Sabine Neumann von der Willicher Tafel hoffen auf viele Päckchen.

Lübke

Klaus-Dieter Zober und Sabine Neumann von der Willicher Tafel hoffen auf viele Päckchen.

Willich. „Es ist immer wieder rührend, wie sich unsere Kunden freuen, wenn wir ihnen ein Weihnachtspäckchen überreichen. Einige haben fast die Tränen in den Augen stehen“, sagt Sabine Neumann, die 1. Vorsitzende der Willicher Tafel. Die schönen Momente der Freude soll es auch in diesem Jahr wieder geben. Aber dafür braucht die Tafel tatkräftige Unterstützung. Die Aktion Weihnachtspäckchen rollt erneut an und Neumann hofft, dass die Tafel wieder viele, liebevoll zusammengestellte Päckchen erhält.

Gerade in der Weihnachtszeit ist es schön, wenn sich jeder etwas besonders Leckeres zubereiten kann oder die für die weihnachtliche Zeit typischen Naschereien genießen kann. In ein solches Päckchen können daher unter anderem Gebäck wie Printen, Lebkuchen oder Stollen, Kaffee, Tee, Backzutaten oder Fertigbackmischungen, Saft, Obst-, Gemüse-, Fleisch- oder Fischkonserven, Schokolade und Reis gepackt werden. Alles, was gekühlt werden muss, ist nicht möglich. Das gilt auch für frisches Obst. Jedes Paket sollte offen einsehbar sein und einen Vermerk enthalten, ob es Fleischprodukte enthält oder nicht. „So können wir gezielter verteilen“, sagt Neumann.

Damit auch wirklich jeder Kunde ein Weihnachtspäckchen erhält, arbeitet die Tafel mit Ausgabescheinen, die ab sofort in den jeweiligen Ausgaben an die Kunden verteilt werden. Auf dem Zettel sind handschriftlich Name, die Anzahl der Personen, die im Haushalt leben und die Ausgabestelle, wo das Päckchen abgeholt wird, vermerkt. Eine entsprechende Notiz ist zudem in der Karteikarte eingetragen. „Jeder, der einen solchen Zettel hat, bekommt ein Päckchen“, sagt Klaus Dieter Zober, 2. Vorsitzender der Tafel.

Die dezentralen Abgabestellen haben sich bewährt

Zudem packt die Tafel für jeden Kunden ein Paket mit Grundnahrungsmitteln, die sie dank unterschiedlichster Unterstützungsaktionen von Firmen, Kitas, Schulen, Lebensmittelgeschäften und Privatleuten umsetzen kann. Diese Grundpakete feierten im vergangenen Jahr Premiere und kamen bestens an. Ob die Hochzeit, bei der auf Geschenke zugunsten der Tafel verzichtet wurde, die Kita, die Grundnahrungsmittel sammelt oder das Unternehmen, das keine Weihnachtspräsente an Kunden verschenkt und stattdessen für die Tafel spendet – sie alle helfen mit. „Wir haben Kitas, da haben die Kinder die Lebensmittel zu einem großen Berg gestapelt. Wenn wir die Sachen abholen kommen, wird daraus eine richtige kleine Feier mit Liedern und gemeinsamen Abtransport der Spenden per Bollerwagen zu unserem Fahrzeug gemacht“, berichtet Neumann. Die Premiere der dezentralen Abgabestellen für die Weihnachtspäckchen hat sich im vergangenen Jahr ebenfalls bewährt. Auch in diesem Jahr nutzt die Willicher Tafel die Ausgabestellen in allen vier Stadtteilen für die Verteilung.

Am 13. Dezember von 15 bis 17 Uhr öffnen die vier Ausgabestellen in den Stadtteilen gleichzeitig. tre

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