Beste Stimmung und ein abwechslungsreiches Programm in der Gaststätte „Zum Rosental“.

Beste Stimmung und ein abwechslungsreiches Programm in der Gaststätte „Zum Rosental“.
Auch das Duo „Drickes und Labbers“ war ein Stimmungsgarant beim Kneipenkarneval in der Gaststätte zum Rosental.

Auch das Duo „Drickes und Labbers“ war ein Stimmungsgarant beim Kneipenkarneval in der Gaststätte zum Rosental.

Friedhelm Reimann

Auch das Duo „Drickes und Labbers“ war ein Stimmungsgarant beim Kneipenkarneval in der Gaststätte zum Rosental.

St. Tönis. „Lass doch mal einen Kneipenkarneval machen“, dachte sich der Vorsitzende der Prinzengarde St. Tönis, Christian Klupsch, vor einigen Wochen. Sprach’s laut aus, und hatte mit dem Kommandeur der Garde, Udo van de Vight, gleich einen Mitstreiter auf seiner Seite.

Das Wo stand schnell fest – in der Gaststätte „Zum Rosental“. Gut 100 Plätze waren flott belegt, die Nachfrage weit größer als erwartet; nicht alle, die wollten, bekamen eine Karte.

Kneipenkarneval, wie man ihn von früher kennt, geht heute nur mit einer kleinen Einschränkung. Denn pickepackevoll wie einst darf’s nicht mehr sein. Aber die „Neuauflage“ war laut, lustig, es wurde gesungen und geschunkelt. Und etwas Programm gab es auch – mit Kinderprinzessin Samantha I. und dem Jugendkarnevalsverein (JKV) als Begleitgarde. Der Tanz des eigenen Mariechens fehlte nicht.

Den Anfang machte aber die Garde mit ihrem Vereinsprinzen Peter Schutte. Zu seinen Ehren tanzte das Mariechen Saskia Schulz.

Ungeplanter Höhepunkt war die Verleihung des Schnarchhahns durch die Garde an Thorsten Engler. Der zauberte aus der Hüfte eine Dankesrede für den „Ehrenpreis“, in der er über die Leiden eines Karnevalisten nach einem durchfeierten Wochenende am Sonntag beim letzten Bier berichtete und dafür reihenweise Lacher erntete. Den „Ehrenpreis“ bekam Engler, weil er bei einem rauschenden Abend mit der Garde Schellenbaum, Tschako und Dollmann vergessen hatte. Zwar fand sich alles wieder, aber die Strafe musste sein.

Lacher hatten auch die Redner des Abends auf ihrer Seite – ob als Solist mit Verbrecherkarriere oder im Zwiegespräch. Sie brachten das Alaaf ins Klappertüüt-Dorf. Fast konnte man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass sich eine Alaaf-Affinität in Garde und Gäste geschlichen hat. Es kam lauter als Helau und Klappertüüt daher. Gefeiert wurde auch später noch bei Musik aus der Konserve lange weiter. bec

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