Wir „flüstern“ über Karneval in der Kirche, eine Brache in Neersen und Auftritte der Sternsinger.

Wir „flüstern“ über Karneval in der Kirche, eine Brache in Neersen und Auftritte der Sternsinger.
Ein buntes Bild bot sich in der Pfarrkirche St. Cornelius bei der karnevalistischen Messe (o.). Eher trist wirkt derzeit das Gelände an der Hauptstraße in Neersen, auf dem einst die Gaststätte Kronen stand. Dominiert wird es von einer Eibe (l.). Den Empfang der Sternsinger im Zachäus-Haus in Gitega hat Pfarrer Ludwig Kamm erlebt (M.). Das Schild der Dechant-Giesenfeld-Straße wartet darauf, wieder montiert zu werden (r.).

Ein buntes Bild bot sich in der Pfarrkirche St. Cornelius bei der karnevalistischen Messe (o.). Eher trist wirkt derzeit das Gelände an der Hauptstraße in Neersen, auf dem einst die Gaststätte Kronen stand. Dominiert wird es von einer Eibe (l.). Den Empfang der Sternsinger im Zachäus-Haus in Gitega hat Pfarrer Ludwig Kamm erlebt (M.). Das Schild der Dechant-Giesenfeld-Straße wartet darauf, wieder montiert zu werden (r.).

Ein buntes Bild bot sich in der Pfarrkirche St. Cornelius bei der karnevalistischen Messe (o.). Eher trist wirkt derzeit das Gelände an der Hauptstraße in Neersen, auf dem einst die Gaststätte Kronen stand. Dominiert wird es von einer Eibe (l.). Den Empfang der Sternsinger im Zachäus-Haus in Gitega hat Pfarrer Ludwig Kamm erlebt (M.). Das Schild der Dechant-Giesenfeld-Straße wartet darauf, wieder montiert zu werden (r.).

Dieser Anhänger ist mit den Brombeeren schon fest verwachsen.

Ein buntes Bild bot sich in der Pfarrkirche St. Cornelius bei der karnevalistischen Messe (o.). Eher trist wirkt derzeit das Gelände an der Hauptstraße in Neersen, auf dem einst die Gaststätte Kronen stand. Dominiert wird es von einer Eibe (l.). Den Empfang der Sternsinger im Zachäus-Haus in Gitega hat Pfarrer Ludwig Kamm erlebt (M.). Das Schild der Dechant-Giesenfeld-Straße wartet darauf, wieder montiert zu werden (r.).

Ein buntes Bild bot sich in der Pfarrkirche St. Cornelius bei der karnevalistischen Messe (o.). Eher trist wirkt derzeit das Gelände an der Hauptstraße in Neersen, auf dem einst die Gaststätte Kronen stand. Dominiert wird es von einer Eibe (l.). Den Empfang der Sternsinger im Zachäus-Haus in Gitega hat Pfarrer Ludwig Kamm erlebt (M.). Das Schild der Dechant-Giesenfeld-Straße wartet darauf, wieder montiert zu werden (r.).

Lübke, Klein, Kamm, bec, Bild 1 von 5

Ein buntes Bild bot sich in der Pfarrkirche St. Cornelius bei der karnevalistischen Messe (o.). Eher trist wirkt derzeit das Gelände an der Hauptstraße in Neersen, auf dem einst die Gaststätte Kronen stand. Dominiert wird es von einer Eibe (l.). Den Empfang der Sternsinger im Zachäus-Haus in Gitega hat Pfarrer Ludwig Kamm erlebt (M.). Das Schild der Dechant-Giesenfeld-Straße wartet darauf, wieder montiert zu werden (r.).

Willich/Tönisvorst. Einen uralten Schandfleck im Ortskern von Neersen möchte sich die dortige FDP vorknöpfen: Es geht um das Gelände der ehemaligen Gaststätte Kronen an der Hauptstraße. Dieses Lokal war bereits 1987 (!) geschlossen worden, zehn Jahre später sorgte ein Feuer für die endgültige Vernichtung des bis dahin verbarrikadierten Gemäuers. Das Areal gammelt seitdem munter vor sich hin – was ein grüner Sichtschutz zur Hauptstraße hin auch nicht wirklich verbergen kann. Der Eigentümer, ein Gastronom aus Düsseldorf, wollte das Grundstück vor Jahren verkaufen oder selbst bebauen – passiert ist aber nichts. Was vor allem daran liegt, dass dort eine Eibe steht, die als Naturdenkmal eingetragen ist. Das macht die Vermarktung schwierig. Die Neersener FDP will den Zustand aber trotzdem nicht länger hinnehmen. Ihr Mitglied Ralf Klein kündigt einen entsprechenden Vorstoß in den politischen Gremien an.

Reger E-Mail-Austausch über ein abmontiertes Schild

Vor einer Woche berichtete der Flüsterer an dieser Stelle über das abmontierte Schild der „Dechant-Giesenfeld-Gasse“ im Durchgang vom Kirchplatz zum Pastorswall in St. Tönis. Es war dort im Zuge der Abriss- und Bauarbeiten für ein neues Wohngebäude entfernt worden. Nachbarn fanden es auf einem Abfallhaufen der Baustelle und nahmen es in Verwahrung. Rolf Schumacher, der an der Kirchstraße wohnt, hatte die Stadt auf besagtes Schild bereits Ende 2016 erstmals aufmerksam gemacht. In der Folgezeit gab es zwischen ihm und einer Mitarbeiterin der Abteilung „Sicherheit und Ordnung“ bei der Stadtverwaltung einen regen Austausch von E-Mails. Zuletzt im Februar 2017 schrieb die Dame an Schumacher, sie habe mit dem Bauleiter gesprochen, der sich um die Anbringung des Schildes kümmern werde. „Sollte dies bis Ende der Woche nicht erledigt sein, werde ich Frau Feller (Angelika Feller ist die Architektin, Anm. d. Red.) anrufen.“ Am 21. Februar 2017 antwortete Schumacher ihr, dass dies immer noch nicht geschehen sein – und dabei blieb es bis heute. „Da die städtischen Mühlen bekanntlich langsam mahlen, wird nun hoffentlich gehandelt“, sagt Rolf Schumacher. Der Ehrenvorsitzende des Heimatbundes erinnert daran, dass auf Initiative des Vereins 1996 mehrere bis dahin namenlose Gassen und Tordurchgänge in St. Tönis solche Schilder bekommen hatten. Der Heimatbund habe sie angeschafft und der Obhut der Stadt übergeben. „Sie sind wichtig für Notarzt, Krankenwagen, Polizei, Ordnungsamt und Feuerwehr.“

Ein ungewohnt buntes Bild bot sich am Sonntagmorgen in St. Cornelius in St. Tönis: Bei der karnevalistische Messe der Jecken dominierten die Farben des Prinzenpaares und der Garde-Uniformen in der Kirche. Es gab eine Messe, bei der auch mal geschunkelt werden durfte Für die musikalische Begleitung zuständig waren die Prinzengarde St. Tönis und das Akkordeon Orchester St. Tönis mit ihrer Band Kölsch TÖNis. Für den geistlichen Beistand sorgte Pfarrer Heinz Herpers.

Sternsinger im Zachäus-Haus in Gitega (Burundi)

Bunt gekleidete Sternsinger aus Afrika hat der langjährige Tönisvorster Pfarrer Ludwig Kamm an die WZ-Redaktion geschickt. Oder besser: Fotos von Sternsingern aus Burndi. Seit kurz vor Weihnachten ist der Geistliche im Zachäus-Haus in Gitega zu Gast, wo er jetzt erstmals den Auftritt und Segen der Heiligen Drei Könige erlebte.

Sternsinger auch bei der action medeor

Apropos Sternsinger: Diese besuchten vor einigen Tagen auch das Medikamenten-Hilfswerk action medeor in Vorst. Insgesamt 300 000 Mädchen und Jungen setzen sich bundesweit in farbenfrohen Gewändern, mit goldenen Kronen und mit großem Eifer ein für benachteiligte Gleichaltrige in allen Teilen der Welt. „Wir sind sehr dankbar für das Engagement der Sternsinger“, sagt Bernd Pastors, Vorstandssprecher von medeor. Ein Teil dieser Spende geht zum Beispiel an das Mary Help Hospital in Wau im Südsudan, für viele Menschen der einzige Zufluchtsort. „Wir konnten in Kooperation mit dem Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger’ das Mary Help Hospital mit Medikamenten und medizinischem Equipment ausstatten“, berichtet Pastors. Das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und action medeor unterstützen das Mary Help Hospital mit Medikamenten und medizinischem Equipment. Insgesamt wurden vier große Sendungen per See- und Luftfracht verschickt. „Wir haben vor allem therapeutische Nahrung, Antibiotika und Schmerzmittel gepackt“, so Pastors, „außerdem für den Krankenhausneubau ein Anästhesiegerät, ein mobiles Röntgengerät, einen Flachbilddetektor für Röntgenstrahlen, ein Photometer und außerdem Stethoskope und Verbandsstoffe.“

Gefährliches Schlagloch blitzschnell geflickt

„Man muss die Verwaltung auch mal loben.“ Mit diesen Worten meldete sich in dieser Woche Katharina Stein beim Flüsterer. Die Anratherin war am Freitag der vorvergangenen Woche mit dem Rad gestürzt. Und zwar auf der Hausbroicherstraße, die einigen Anrathern als „Schlaglochpiste“ bekannt ist. Der Schlagloch-Sturz von Katharina Stein verlief glücklicherweise glimpflich. „Nur ein paar blaue Flecken“, sagt die Dame. Am Montag nach dem Freitagssturz informierte sie die Stadtverwaltung über den Zustand der Straße. Ein Mitarbeiter verwies darauf, dass es sich um eine Kreisstraße handele. Er setzte sich aber zügig mir den Kollegen in Viersen in Verbindung. Und die rückten ebenso zügig gen Willich aus, berichtet die Seniorin: „Am Dienstag wurden einige Löcher geflickt. Toll, dass das so schnell gegangen ist.“ Nun hoffen Katharina Stein und weitere Anwohner, dass die Straße auch langfristig mal saniert wird. Schaun mer mal . . .

Wochenmarkt jetzt auf dem Kaiserplatz

Zum Schluss noch dies: Umgezogen ist der Willicher Wochenmarkt. Seit Anfang Januar findet er donnerstags auf dem Kaiserplatz statt. Durch die in Kürze startenden Baumaßnahmen auf dem Markt im Rahmen der „Neugestaltung Willicher Innenstadt“ war dies notwendig. Marktorganisator Volker Braun vom Geschäftsbereich Einwohner und Ordnung schätzt den Umzug schon als Erfolg ein: „Das Warenangebot ist wie gewohnt und alle Händler konnten auf dem neuen Platz untergebracht werden.“

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