Ernst Kuhlen von den Heimatfreunden wurde zum Vorsitzenden gewählt.

Schiefbahn. „Wenn alles normal weiterläuft, könnte der Bürgerbus ab Januar 2019 durch Schiefbahn fahren. Darauf freue ich mich schon.“ Das sagte Ernst Kuhlen, der 69-jährige Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsfreunde Willich. Er hatte sich in den vergangenen Monaten aktiv für diesen Bus eingesetzt. Ernst Kuhlen wird ihn jetzt weiterhin aktiv begleiten können: Er wurde einstimmig für die Dauer von zunächst drei Jahren zum ersten Vorsitzenden des Bürgerbusvereins Schiefbahn gewählt.

27 Männer und Frauen gründeten im Niederheider Restaurant „Casa Sierra“ (Niederheider Hof) den Verein. Aus Niederheide kommt Erst Kuhlen und auch die zweite Vorsitzende, Ulrike Ullmann. Die Geschäftsführung erledigt Franz-Carl Hübner von der Stadtverwaltung, der dies auch bereits seit Langem für die Vereine aus Anrath und Alt-Willich macht.

Der Verein sucht noch weitere Fahrer

Den Vorstand komplettieren Kassenwart Horst Barke sowie die Beisitzer Franz-Josef Stapel (Protokoll, Presse), Björn Falk (Sponsoring, Werbung), Margret Pilger (Koordination) und Wagenmeister Jürgen Weiler.

„Ich möchte im nächsten Jahr als Fahrerin auch dabei sein, dann habe ich Zeit, bin im Ruhestand“, sagte die Technische Beigeordnete Martina Stall, die ebenfalls zur Gründungsversammlung kam. Wie Erwin Devolder von SWK Mobil. Die SWK wird Konzessionsträger und Betreiber der neuen Buslinie sein.

Martina Stall sprach von schwierigen Vorarbeiten: „Denn der Bürgerbus darf nicht mit dem bisherigen ÖPNV-Angebot konkurrieren, sondern muss eine sinnvolle Ergänzung sein.“ Etwa 35 ehrenamtliche Fahrer und Fahrerinnen sind derzeit in der Warteschleife. „Einige könnten ruhig noch dazu kommen“, wünschte sich Charly Hübner, der unter Tel. 02154/949 267 informiert. Für die Fahrer gilt: Mindestalter 21 Jahre, entsprechende Fahrerlaubnis, medizinische Untersuchung, Personenbeförderungsschein. Kosten für die Schulung entstehen den Bewerbern nicht.

Wenn der Verein im Vereinsregister eingetragen ist, werden die Zuschussanträge, so vor allem für das Fahrzeug, gestellt. Der neue Vorstand, der am 20. Juni erneut zusammenkommt, macht mit den Abstimmungen weiter, wird bald in Absprache mit SWK Mobil die genauen Haltestellen in Schiefbahn festlegen; es dürften etwa 35 bis 38 Haltepunkte sein.

Ernst Kuhlen dankte noch der Stadt und den Politikern für deren Unterstützung. Unter den Fahrern sind unter anderem Stadträte der CDU und der FDP. schö

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