Zwischen Vorster Straße und Südring in Tönisvorst will das Unternehmen Landmaschinen Moerschen seinen neuen Sitz bauen.

Zwischen Vorster Straße und Südring in Tönisvorst will das Unternehmen Landmaschinen Moerschen seinen neuen Sitz bauen.
Das Wäldchen ist gerodet, das Areal ist freigeräumt.

Das Wäldchen ist gerodet, das Areal ist freigeräumt.

Friedhelm Reimann

Das Wäldchen ist gerodet, das Areal ist freigeräumt.

Tönisvorst. Jetzt ist das kleine Wäldchen im Dreieck Vorster Straße/Südring an der Einfahrt zum Gewerbegebiet Tacksee Geschichte. Die Bäume dort sind gefällt worden. Damit wird das vorhandene Gelände erweitert, obwohl es noch lange nicht vollständig besetzt ist.

Es gibt einen entscheidenden Unterschied: Hier gelten nicht die überaus restriktiven Vorgaben der Wasserschutzzonen, weswegen das Areal – Größe rund ein Hektar – deutlich besser geeignet ist, ein Gewerbeunternehmen aufzunehmen. Das geschieht in diesem Fall in Gestalt der Firma Landmaschinen Moerschen, die bereits ganz in der Nähe ihren Sitz hat. An dem neuen Standort will die Firma die Einrichtungen für Reparatur, Instandsetzung sowie für die Wartung der Landmaschinen zusammenlegen.

In vier Bauabschnitten soll die Werkstatt entstehen. Außerdem ist ein Waschplatz, eine Lagerhalle sowie ein Büro für Verkauf und Service-Annahme vorgesehen. Ihre Pläne hatte die Firma im vergangenen Dezember im Planungsausschuss vorgestellt. „Hoffentlich haben wir Glück und bekommen keine negativen Stellungnahmen“, hatte der städtische Planungsingenieur Reiner Linden bei dieser Gegenheit betont. Vereinbart wurde bei auch, dass Moerschen als Investor die Vorarbeitet leistet, einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan aufzustellen.

Die Sache mit der Wendeschleife für die Straßenbahn

Ein an dieser Stelle historisches Vorhaben kann man im Übrigen vergessen: Ursprünglich war hier einmal eine Wendeschleife für Straßenbahnen vorgesehen. Die braucht man nicht mehr in der seinerzeit angedachten Version: Straßenbahnen können mit ihren neuen Antriebstechniken nämlich in beide Richtungen fahren. Die Chance, dass dort überhaupt mal eine Bahn hinfährt, dürfte bei minus zehn Prozent liegen.

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