Neues Fahrzeug hat 435 000 Euro gekostet.

Einsegnung
Probesitzen im neuen Fahrzeug (v.l.): Thomas Goßen, Uwe Leuchtenberg, Christiane Tille-Gander, Wolfgang Schouten, Hans Holtschoppen und Rolf Peschken.

Probesitzen im neuen Fahrzeug (v.l.): Thomas Goßen, Uwe Leuchtenberg, Christiane Tille-Gander, Wolfgang Schouten, Hans Holtschoppen und Rolf Peschken.

Steeg

Probesitzen im neuen Fahrzeug (v.l.): Thomas Goßen, Uwe Leuchtenberg, Christiane Tille-Gander, Wolfgang Schouten, Hans Holtschoppen und Rolf Peschken.

Tönisvorst. Er ist ein echtes Allround-Talent. Die Rede ist von dem neuen Feuerwehrwagen, der beim Löschzug Vorst in Dienst gestellt worden ist. 435 000 Euro hat das „Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug“ (HLF) – so der offizielle Titel – gekostet, finanziert wird es von der Stadt Tönisvorst.

Geladene Gäste aus Rat und Verwaltung sowie die gesamte Freiwillige Feuerwehr Tönisvorst hatten sich zur Einsegnung des „HLF 20“ durch die Pfarrer Ludwig Kamm und Bernd Pätzold eingefunden. Rolf Peschken, Chef der Gesamtwehr, erläuterte mit Bürgermeister Thomas Goßen den Weg von der Planung über die Beschaffung bis zur Auslieferung.

Das Vorgängermodell war mehr als 24 Jahre alt

„Das neue Fahrzeug stellt eine wesentliche Weiterentwicklung der technischen Möglichkeiten des Löschzuges Vorst dar“, betont Feuerwehr-Sprecher Michael Steeg. Es ersetzt ein mehr als 24 Jahre altes und mittlerweile sehr anfälliges Vorgängermodell.

Bei der Aufzählung der vielen Vorteile des HLF gerät Steeg ins Schwärmen. Er nennt eine „umfangreichen und ergonomisch optimiert angeordneten Beladung zur technischen Hilfeleistung“, die zum Beispiel aus diversen Gerätschaften zur Öffnung von Haus- und Wohnungstüren besteht. Zur schnellen Brandbekämpfung kann die Feuerwehr auf 2400 Liter Löschwasser zurückgreifen, die in einem Tank mitgeführt werden. Weiter ist ein 200 Liter fassender Schaummitteltank verbaut. Die eingebaute Feuerlösch-Kreiselpumpe leistet mehr als 3000 Liter pro Minute und wird über ein Touch-Screen-Display gesteuert.

Der Fahrzeugaufbau entstammt der neuesten Generation der Rosenbauer-Gruppe und wurde am Standort Luckenwalde (Brandenburg) gefertigt. Das Fahrgestell des 16-Tonners stammt von Mercedes. Es verfügt über ein Vollautomatik-Getriebe.

Besonders auffällig ist die Beschriftung: Auf den Seiten-Schalosien des Fahrzeugs ist die Vorster „Skyline“ angebracht. WD

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