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Zwei folgenschwere Unfälle, die im direkten Zusammenhang stehen, haben die Polizei am Freitagabend in Atem gehalten. Zunächst gab es gegen 21 Uhr einen sogenannten Alleinunfall auf der Anrather Straße (K 17) zwischen Anrath und Süchteln-Hagen. Dabei wurde eine 51-jährige Grefratherin lebensgefährlich verletzt. Aus noch ungeklärter Ursache verlor die Frau in einer Kurve die Kontrolle über ihr Auto. Das Fahrzeug kam nach rechts von der Straße ab und prallte frontal gegen einen Baum (Foto l.).

Die Frau, die nach Angaben der Polizei ordnungsgemäß angeschnallt war, wurde im Auto eingeklemmt. Sie konnte erst durch die Feuerwehr befreit werden. Während der Unfallaufnahme blieb die Kreisstraße für etwa eineinhalb Stunden gesperrt.

Ein Unfall, der sich um 22.15 Uhr im Kreuzungsbereich Süchteln-Hagen ereignet hat, steht laut Polizei im Zusammenhang mit dem vorhergehenden Alleinunfall. Denn eine 30-jährige Mönchengladbacherin ließ sich vermutlich durch einen Streifenwagen ablenken, der als Absperrung in Richtung Anrath postiert war. Die Frau befuhr die Tönisvorster Straße in Richtung Vorst und wollte nach links auf die Mülhausener Straße in Richtung Oedt abbiegen. Durch die Ablenkung übersah sie offenbar den entgegenkommenden Pkw eines 41-Jährigen aus Niederkrüchten. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Die 30-Jährige und der 41-Jährige verletzten sich leicht. Die Beifahrerin der Mönchengladbacherin, eine 31-jährige Kempenerin, musste schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Der Kreuzungsbereich in Süchteln-Hagen musste für mehr als eine Stunde gesperrt werden (Foto r.). tkl/Fotos: Günter Jungmann

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