Das Ziel des Workshops war es, die Verspannungen bei den jungen Sängern zu lösen. Der Duesberg-Chor Voice Company bekommt Tipps von Profi Ewa Stoschek.

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Ewa Stoschek (r.) demonstriert Chorschülern des Kempener Gymnasiums die richtige Gesangs-Technik.

Ewa Stoschek (r.) demonstriert Chorschülern des Kempener Gymnasiums die richtige Gesangs-Technik.

Kurt Lübke

Ewa Stoschek (r.) demonstriert Chorschülern des Kempener Gymnasiums die richtige Gesangs-Technik.

Kempen. Ratata Peng, Takata Bumm und Chiki Chiki tönt es aus der Aula des Luise-von-Duesburg-Gymnasiums. 57 Chorschüler haben sich dort eingefunden, um an einem Workshop mit Ewa Stoschek teilzunehmen. "Wir machen mit dem Chor schon seit vier Jahren regelmäßig einen Workshop zur Stimmbildung. Es wird erst in Kleingruppen, dann mit allen zusammen geprobt," sagt Mario Stein.

"Besonders die Stimmbildung liegt mir am Herzen."

EwaStoschek , Leiterin der Kempener Chorschule

Stein leitet den Schulchor Voice Company und organisierte den Workshop zusammen mitLehrer-Kollegen. "Bisher haben wir mit Thomas Heyer zusammen gearbeitet. Er hat uns nun Frau Stoschek empfohlen," sagt Mario Stein.

Das Ziel des Workshops war es, die Verspannungen bei den jungen Sängern zu lösen. "So können sie die Töne besser formen. Sie singen voller und sauberer. Es hört sich einfach schöner an," erklärt Ewa Stoschek.

Sie ist die Leiterin der Chorschule an der Chorakademie Kempen. Zuvor hatte sie in Kattowitz und Essen Musikerziehung und Gesangspädagogik studiert. Seit August 2006 ist sie als Stimmbildnerin tätig. "Ich bin begeistert von dem stimmlichen Material, das hier vorliegt. Die Schüler singen sauber und sind sehr motiviert."

Und das kommt nicht von ungefähr. Schließlich probt der Chor einmal wöchentlich und es gibt regelmäßige Zusatzveranstaltungen. "Wir fahren jedes Jahr auf Chorfahrt. Dann haben wir ein ganzes Wochenende Zeit zum Singen. Besonders die Stimmbildung liegt mir am Herzen. Das möchte ich fördern", so Mario Stein.

"Jedes Jahr gibt es im Chor ein anderes Programm. Musicals oder Sommerhits, aber natürlich auch Weihnachtsmusik. Die nächste Aufführung ist für 2010 geplant. Wir wollen eine Neujahrsgala machen."

Und auch bei den Schülern kam der Workshop gut an: "Wir machen zum ersten Mal mit. Hoffentlich können wir etwas über den Resonanzkörper und über Kopf- und Bruststimme lernen", sagen Hendrik Thora und Felix Krabbel.

Die Mädchen sehen das ähnlich: "Uns hat es wirklich gut gefallen. Wir haben viele neue Übungen kennengelernt. Das war wirklich interessant. Jetzt singt man viel kontrollierter", sagen Iris Glosauer und Inga van Dinther.

Zum Abschluss treffen sich alle noch ein Mal und singen "What a sweet music" und "Joy to the world" von John Rutter. Stein: "Beide Stücke sind aus unserem Weihnachtskonzert. Das sitzt noch so gut, daher haben wir sie ausgewählt."

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