Die Politiker diskutieren schon fleißig. Die WZ fragt nach der Meinung der Leser.

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Das „KK“ steht im Volksmund für das „Königreich Kempen“. In Kempen gibt es einige Autofahrer, die so einen Aufkleber auf dem Wagen haben.

Andreas Bischof, Bild 1 von 2

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Kempen. Das Votum aus Kempen ist eindeutig: Bei vier Gegenstimmen und einer Enthaltung hat sich der Stadtrat für die Wiedereinführung des „KK“-Kennzeichens ausgesprochen (die WZ berichtete). Die Entscheidung darüber, ob das Nostalgie-Schild wieder zugelassen wird, wird aber letztlich von Politik und Verwaltung des Kreises Viersen getroffen. Spätestens Ende Dezember wird wohl im Kreistag eine Entscheidung fallen.

CDU-Fraktion auf Kreisebene will sich noch beraten

Wie es ausgeht, steht natürlich noch nicht fest. Allerdings gibt es bei CDU und FDP auf Kreisebene schon eine Tendenz. In den Fraktionen zeichnet sich eine Mehrheit für das „KK“ ab. „Wir müssen das Thema innerhalb der Fraktion noch diskutieren“, sagte CDU-Fraktionschef Michael Aach jüngst im Gespräch mit der WZ.

Die Junge Union (JU) Kempen-Grefrath hat sich bereits festgelegt: „Wir als JU blicken wahrlich nicht nur in die Vergangenheit, dennoch ist ein wenig Traditionsbewusstsein in der heutigen Zeit sicher nicht verkehrt“, sagt die stellvertretende Vorsitzende, Corinna Wolf.

Junge Union in Hüls kämpft für das Comeback von „KK“

Unterstützung bekommen die jungen Christdemokraten sogar aus dem benachbarten Hüls. Die dortige JU spricht sich ebenfalls für das „KK“ (früher Kempen-Krefeld) aus. „Die Hülser Bevölkerung, die in ihrem Handeln und Leben immer sehr eigenständig denkt und arbeitet, hat sich nach 44 Jahren sicherlich bestens in Krefeld integriert und fühlt sich dort zugehörig.

Wir sind dennoch der Meinung, dass sich von den 18 000 Einwohnern noch viele, insbesondere ältere Menschen, eine Zugehörigkeit nach Kempen wünschen“, so der Hülser Vorsitzende Tobias Stümges.

So weit die Politik. Die WZ interessiert sich für die Meinung der Leser: Würden Sie sich ein „KK“-Kennzeichen für Ihr Auto bestellen? Oder wollen Sie lieber beim „VIE“ bleiben? Kommen Sie zum WZ-Mobil und diskutieren Sie mit. Am Donnerstag um 11 Uhr steht das Redaktionsteam der WZ in Kempen auf der Engerstraße (gegenüber der Tschibo-Filiale).

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