Die Reiter aus Schaag begeistern in vier ausverkauften Aufführungen.

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Gehört unbedingt zum Reitermärchen: Ein Pferd. In Schaag wurde dieses Pony weihnachtlich mit einer Nikolausmütze und roter Decke herausgeputzt.

Gehört unbedingt zum Reitermärchen: Ein Pferd. In Schaag wurde dieses Pony weihnachtlich mit einer Nikolausmütze und roter Decke herausgeputzt.

Gehört unbedingt zum Reitermärchen: Ein Pferd. In Schaag wurde dieses Pony weihnachtlich mit einer Nikolausmütze und roter Decke herausgeputzt.

Gehört unbedingt zum Reitermärchen: Ein Pferd. In Schaag wurde dieses Pony weihnachtlich mit einer Nikolausmütze und roter Decke herausgeputzt.

Frank Hohnen, Bild 1 von 3

Gehört unbedingt zum Reitermärchen: Ein Pferd. In Schaag wurde dieses Pony weihnachtlich mit einer Nikolausmütze und roter Decke herausgeputzt.

Schaag. Einmal im Jahr wird die Reithalle in Rieth zum Schauspielhaus der ganz speziellen Art: beim Reitermärchen des Reitvereins Schaag in der Vorweihnachts-Zeit. Auch diesmal waren alle vier Vorstellungen schnell ausverkauft. Und wieder kamen die Zuschauer vom ganzen Niederrhein.

Auch in der 13.Wintermärchen-Saison wurde gelacht und applaudiert. Diesmal wurde aber auch viel nachgedacht. Gezeigt wurde "Der Schneekönig" von Lothar Lange (Foto) und Frank Ludwig "Louis" Stürmer. Thema war die Klimakatastrophe. Kein Wunder, dass bei der Vorstellung am Samstagabend bei der Aktion "Licht aus!" mitgemacht wurde. Bei Kerzenschein begann die Aufführung.

Lothar Lange (Buch und Regie) stellte bei der Einführung seinen Freund und Kollegen Frank-Ludwig "Louis" Stürmer vor: "Für die 13.Saison habe ich ihn als Verstärkung für Buch und Regie gewonnen." Zudem spielte er den Eisbär-Papa Nanu, dessen Familie das Eis am Nordpol unter den Pfoten schmilzt. Lange gestand: "Als wir die Ideen entwickelten und die Texte erarbeiteten, ahnten wir nicht, dass wir so aktuell sein würden: Zum Auftakt der Weltklima-Konferenz hier den Schneekönig uraufführen würden."

51Aktive machten in den sechs Szenen mit. "Das ist ganz cool", urteilte Matthias Rothkugel (12), der als "Wickie" in der Szene "Wickie und die starken Männer" als Winkinger eine tragende Rolle hatte und einen Schiffsrumpf vom Trockenen ins Wasser schleppte. Für ihn war es die vierte Saison. "Und es macht immer mehr Spaß", gestanden auch die Vettern Christien Heimes (10, Leuth) und Nick Heimes (9, Schaag). Beide waren in der sechsten Saison dabei. Diesmal spielten sie in der Szene "Biene Maja" Insekten, die um ihren Lebensraum fürchteten.
 
 
DATEN
 
Titel
"Der Schneekönig", das diesjährige Weihnachtsmärchen des Reitervereins Schaag, griff ein aktuelles Thema auf: die drohende Umweltkatastrophe.
 
Inhalt
Eine Eisbären-Familie muss aus ihrer Heimat im hohen Norden auswandern, da die Lebensbedingungen immer unerträglicher werden. Die Bären treffen auf ein Mädchen, mit dem sich der Eisbären-Junge anfreundet. Und nun erfährt das Menschenkind die wahren Zusammenhänge: Drei böse Hitzehexen sind schuld daran, dass die Pole schmelzen. Die Katastrophe kann nur abgewendet werden, wenn sich das Mädchen auf die Suche nach dem Schneekönig macht, der sich vor den Hexen verborgen hält.
 
Alte Bekannte
Das Mädchen wird in die Welt bekannter Phantasie- und Comic-Helden geschickt. So begegnet sie Lucky Luke, den Wikingern, Asterix und zuletzt Biene Maja.
 
Botschaft
 Die Suche ist die letzte Rettungsmöglichkeit für die von den Hitzehexen bedrohte Erde: Alle Menschen, auch die, die jetzt noch Kind sind, müssen durch ihr Verhalten die beschädigte Erde vor dem Schlimmsten bewahren. Sollten sie aber die Augen verschließen, dann haben die Hitzehexen endgültig gewonnen.

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