Volker Rübo kontert die Kritik der SPD.

Tönisberg. In Sachen Wartsberg weist Bürgermeister Volker Rübo (CDU) jegliche Kritik seitens der SPD von sich. „Ich kann Ihre Wertung nicht nachvollziehen, dass sich in der Wartsbergsiedlung soziale Brennpunkte abzeichnen“, schreibt Rübo in einem offenen Brief an den SPD-Vorsitzenden Jürgen Pascher. Dieser hatte die Verwaltung Anfang Mai zum wiederholten Male attackiert: „Die Menschen am Wartsberg werden von der Stadt im Stich gelassen und sind verärgert.“ Die ehemalige Bergarbeitersiedlung mit etwa 900 Menschen werde „links liegen gelassen“.

Maßnahmen müssen sinnvoll und finanzierbar sein

„Für den Wartsberg, wie für alle anderen Stadtquartiere auch, ist selbstverständlich, dass durch Maßnahmen, die sinnvoll und finanzierbar sind, die Wohn- und Lebenssituation der Bewohner weiter verbessert wird“, entgegnet Rübo jetzt in seinem Brief. Das sei zum Beispiel durch die neue Lärmschutzwand zur Autobahn 40 geschehen. Diese wurde Anfang des Jahres mit Bundesmitteln aus dem Konjunkturpaket II fertig gestellt.

Laut Statistik des Jugendamtes ist die Siedlung nicht auffällig

Weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität in der Siedlung hält der Bürgermeister derzeit nicht für notwendig. Rübo: „Nach der aktuellen Jugendhilfe- und Erziehungshilfestatistik des Jugendamtes ist die Wartsbergsiedlung nicht als auffällig zu bezeichnen. Auch eine Verwahrlosung und erhöhte Kriminalität als weitere Faktoren eines sozialen Brennpunktes sind nicht vorhanden.“ tkl

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