Der Vinkrather Franz Koster hat neue Sorten mit dem Titel „4-elements-roses“ kreiert.

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Rosenzüchter Franz Koster zeigt seine neuesten Kreationen.

Rosenzüchter Franz Koster zeigt seine neuesten Kreationen.

Privat

Rosenzüchter Franz Koster zeigt seine neuesten Kreationen.

Vinkrath. Erde, Feuer, Wasser und Luft- das sind nicht nur die vier Elemente, sondern auch die Grundbedingungen für das Wachstum von Blumen. Deshalb hat Franz Koster seine neuen Topfrosen danach benannt. "Bei der Züchtung von 4-element-roses habe ich Wert auf großblumige, farbintensive und kompakte Sorten mit langer Haltbarkeit gelegt," sagt der Rosenkultivateur.

Seit 40Jahren arbeitet er mit Blumen. 1969 hatte er mit seiner Frau Auguste die Gärtnerei ins Leben gerufen. "Damals produzierten wir Grünpflanzen. Später habe ich mich ganz den Rosen verschrieben. Die Zucht habe ich erst vor zwei Jahren begonnen", sagt der 65-jährige. Nun hat sein Schwiegersohn Karsten Ferfers mit seiner Frau Heike den Betrieb übernommen.

Nach Flüssen benannt: Donau, Themse, Wolga, Seine und Amazonas

Insgesamt fünf Sorten hat sich Koster einfallen lassen: Donau, Themse, Wolga, Seine und Amazonas. "Alle unterscheiden sich durch ihre Farben. Die Amazonas ist orange, Themse und Seine sind rosa beziehungsweise dunkelrosa. Wir haben uns bei den Namen nach den Farben gerichtet, die im Land des jeweiligen Flusses besonders gefragt sind," sagt Ferfers. Doch es sind noch andere Farben in Planung: "Einige sind noch in der Testphase."

Nun gilt es, die Gewächse für die niederländische Versteigerung der Flora Holland fertig zu machen. "Wir wollen dort die Fachhändler mit der neuen Züchtung ansprechen." Am Niederrhein wird die Rose vorerst nur in Sonja’s Gartenhaus in Grefrath erhältlich sein - das Geschäft gehört Franz Kosters Tochter. "Wenn die Sorten gut ankommen, wollen wir in Zukunft auch anderen Gärtnern Lizenzen anbieten," verrät Ferfers.

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