Der Ortsausschuss fordert den Bürgermeister auf, die „versprochenen Pläne für Padenberg II aus der Schublade zu holen“.

Der Ortsausschuss fordert den Bürgermeister auf, die „versprochenen Pläne für Padenberg II aus der Schublade zu holen“.
Flächen in der Nähe des Feldweges können nach Ansicht der CDU zügig als Baugebiet erschlossen werden.

Flächen in der Nähe des Feldweges können nach Ansicht der CDU zügig als Baugebiet erschlossen werden.

Kurt Lübke

Flächen in der Nähe des Feldweges können nach Ansicht der CDU zügig als Baugebiet erschlossen werden.

Kempen/Tönisberg. Bei der Planung von neuen Baugebieten möchte Bürgermeister Volker Rübo (CDU) Tönisberg nicht aus den Augen verlieren. Im Vergleich zu St. Hubert und Kempen sind aber seitens der Stadt keine Projekte in Tönisberg geplant. Darüber hatte die WZ in der Montagsausgabe berichtet. Der Tönisberger Ortsverband der CDU ist darüber nicht begeistert, wie aus einer Pressemitteilung deutlich wird.

„Wir verfügen in Tönisberg sowohl über Flächen, die oberhalb des Wohngebietes An Haus Padenberg bereits vor gut einem Jahr von der Stadt angekauft worden sind“, teilt der Ortsverband mit. Dies sei das sogenannte Baugebiet Padenberg II. Dort gebe es auch Grundstücke, die vom Eigentümer benachbarter Flächen „ausdrücklich für Zwecke des sozialen Wohnungsbaus auch ohne Flächenausgleich von der Stadt hinzugekauft werden könnten“. Dies sei dem CDU-Ratsherrn Bernd Fröchtenicht vom Eigentümer zugesichert worden. „Die von der WZ zitierte Aussage des Bürgermeisters, es gäbe in gewachsenen Wohngebieten faktisch kaum Flächen in Kempen, teilen wir mit Blick auf Tönisberg indessen nicht“, heißt es in der Stellungnahme des Verbandes.

Potenzial in Tönisberg müsse zügig genutzt werden

Über die „hinzugewonnenen Bebauungsmöglichkeiten“ auf den Flächen An Haus Padenberg ist die Stadt nach Angaben des CDU-Ortsverbandes bereits im November informiert worden. „Dass es sich dabei teilweise um Flächen im Landschaftsschutzgebiet handelt, muss künftigen Baumaßnahmen nicht im Wege stehen, wenn das öffentliche Interesse überwiegt“, so die Stellungnahme, die von Christoph Littmanns (1. Vorsitzender), Michael Rögels (Stellvertreter) und Maximilian Thelen (Schriftführer) unterschrieben worden ist.

„Vor diesem Hintergrund sollte die Stadt die vorhandenen Möglichkeiten in Kempen nutzen und die vom Bürgermeister vor der letzten Kommunalwahl versprochenen Bebauungspläne für ,Padenberg II’ aus der Schublade holen“, heißt es weiter. Das vorhandene Potenzial müsse zügig genutzt werden. tkl

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