Auch die dritte Ausgabe von „Sing doch ene mit“ der KG Echte Fründe war ein großer Erfolg. Hunderte Gäste sangen und schunkelten mit.

Auch die dritte Ausgabe von „Sing doch ene mit“ der KG Echte Fründe war ein großer Erfolg. Hunderte Gäste sangen und schunkelten mit.
Mit Liederheften in der Hand und mit viel Begeisterung wurde am Freitag mitgesungen.

Mit Liederheften in der Hand und mit viel Begeisterung wurde am Freitag mitgesungen.

Kurt Lübke

Mit Liederheften in der Hand und mit viel Begeisterung wurde am Freitag mitgesungen.

Kempen. „Loss mer singe“ hieß es zum Start. Lange ließ sich das Publikum nicht bitten und stimmte in den Bläck-Fööss-Hit mit ein, als die Band auf der Bühne loslegte. Bunt kostümiert und mit Liedheften ausgestattet ging es los. Zum dritten Mal hatte die KG Echte Fründe Kempen zum Mitsing- und Partyabend „Sing doch ene mit“ eingeladen und mal wieder waren die Kempener begeistert dabei.

Die Vorverkaufskarten waren im November schon nach wenigen Stunden vergriffen gewesen. Am Freitagabend waren die singfreudigen Narren nun pünktlich am Start. Die Narren drängten sich in den Saal des Irish Pub „The Whistle“, als der Vorsitzende der jungen Karnevalsgesellschaft, Tobias Strohmeier, und Adrian Gallinar, Präsident des Festkomitees, das Publikum begrüßten.

Auch das Prinzenpaar Rainer I. und Angelika I. war mit Gefolge gekommen und der Prinz lobte die tolle Veranstaltung: „Der Saal zeigt, dass ihr alles richtig macht. Besser kann man es nicht machen.“

Der Hit „Echte Fründe“ sorgte gleich für Stimmung, „Du bes die Stadt“ wenig später für die ersten Gänsehautmomente. Und von denen gab es noch einige. Zum Beispiel, als die vielen Sänger zu „En unserem Veedel“ oder „Unsere Stammbaum“ einstimmten und untergehakt schunkelten. Stimmung kam auf, „wenn et Trömmelche jeht“ oder „Dat Wasser von Kölle“ besungen wurde. Oder in „Nie mehr Fastelovend“ von Querbeat die Narren akustisch mit „der Trumm Trumm Trumm“ durchs Veddel zogen.

Und nicht nur vom Prinzenpaar – auch von vielen anderen Gästen gab es an diesem Abend lobende Worte. Aus Grefrath war Lisa Prass mit Freundinnen zum Mitsingabend gekommen. Sie hatte sich zunächst vergeblich um Karten bemüht und dann beim WZ-Gewinnspiel gewonnen. „Toll, dass auch moderne Lieder dabei sind“, freuten sich Lisa Prass und Marina Kronen und machten auf ihren Stimmzetteln gleich bei „Stääne“ von Klüngelköpp ein Kreuzchen. Wie an jedem Mitsingabend durften die Gäste über den „Sing doch ene mit Hit 2017“ entscheiden.

Wie schon im vergangenen Jahr konnten sich die, die sich nicht in den Saal quetschen wollten, das Geschehen auf Leinwand und Fernseher in den anderen Räumen ansehen.

„Kölsche Jung“ wurde Hit des Abends

Auf der Bühne wird es in jedem Jahr voller. Mit vier befreundeten Kölner Live-Musikern war der Abend einmal gestartet, mittlerweile sorgen acht Musiker für den guten Ton. Sänger Wolfgang aus Köln ist über seine Tochter Ria, die ebenfalls als Sängerin auf der Bühne steht, nach Kempen gekommen und in jedem Jahr wieder mit Spaß dabei. „Es ist eine Stimmung wie in Köln“, bescheinigte Sängerin Ria aus der Narrenhochburg an diesem Abend dem Kempener Publikum. Textsicher zeigten sich die Kempener – „das macht Spaß“, sagte die Sängerin, deren Lieblingshit „Alle Jläser huh“ es allerdings nicht in die Top 3 der Lieder des Abends geschafft hatte.

Der Mitsing-Hit 2017, das hatte sich beim Singen schon an der Lautstärke und Begeisterung der Mitsingenden abgezeichnet, wurde „Kölsche Jung“ von der Band Brings – die Hymne auf die Kölsche Mundart war die Stimmungsgarantie des Abends und wurde auch in der Zugabe begeistert mitgesungen. Auf Platz zwei hatte es „Halleluja“ von den Brings geschafft, gefolgt von dem Hit „Echte Fründe“ von De Höhner.

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