Sturmtief Thomas hat Mühlenflügel gestutzt

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Sturmböen haben das Windfanggitter am oberen Flügel der Hessenmühle abgeknickt. Es lag auf der Turmhaube, wo die Feuerwehr es mit Spanngurten festzurrte und damit sicherte.

Sturmböen haben das Windfanggitter am oberen Flügel der Hessenmühle abgeknickt. Es lag auf der Turmhaube, wo die Feuerwehr es mit Spanngurten festzurrte und damit sicherte.

Jungmann

Sturmböen haben das Windfanggitter am oberen Flügel der Hessenmühle abgeknickt. Es lag auf der Turmhaube, wo die Feuerwehr es mit Spanngurten festzurrte und damit sicherte.

Kempen. Sturmtief Thomas hat „Kempen am Altweiberdonnerstag glimpflich davon kommen lassen“, sagt Feuerwehrsprecher Johannes Dicks. Die Feuerwehr hatte lediglich einen Einsatz am späten Nachmittag, aber der hatte es in sich. Sturmböen haben ausgerechnet die Mühle am Hessenwall getroffen und das Windfanggitter an einem der vier Flügel abgebrochen. Gudrun Holzmann, Architektin im Hochbaumamt der Stadt, hatte zwar „als Sicherungsmaßnahme in Hinblick auf die Orkanwarnung“ bereits am Mittwochnachmittag durch eine Firma vorhandene Sicherungen kontrollieren und zusätzliche Sicherungen anbringen lassen, doch der Wind war stärker. Das Flügelelement lag auf dem Dach, als die Feuerwehrkräfte eintrafen. Vor Ort mussten sie feststellen, dass die eingesetzte Drehleiter nicht lang genug war, um das Gitter auf der Turmhaube erreichen und sichern zu können. „Eine neue Erfahrung für die Wehrleute“, sagt Dicks. So wurde umgeplant und die Mühle von innen erklommen. Durch Dachluken ist es den Einsatzkräften gelungen, das Windfanggitter mit Spanngurten zu befestigen und vor dem Abstürzen zu sichern. Ein Herablassen bei dem Wind sei nicht möglich und zu gefährlich gewesen. Das Gitter ist nun fest. Die Stadt hat zum Schutz von Personen einen Bauzaun um die Mühle errichtet, den Bereich großräumig abgesperrt. Offenbar sind zwei Flügel beschädigt, laut Architektin Holzmann einer beim Sturm vom 11. Februar und der zweite am Donnerstag. Sie werden nun demontiert. Dicks rechnet damit, dass dazu ein Autokran eingesetzt werden muss. Ree

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