Die vielen Kutschen und Pferdewagen prägten das Bild des Mairitts durch Grefrath. Auf dem Dorenburg-Gelände wurde viel geboten.

Die vielen Kutschen und Pferdewagen prägten das Bild des Mairitts durch Grefrath. Auf dem Dorenburg-Gelände wurde viel geboten.
Zum Mairitt zogen die Pferde die Wagen auch über die Hohe Straße. Auf dem Dorenburg-Gelände standen Vorführungen und Spiele wie das Luftballon-Stechen auf dem Programm.

Zum Mairitt zogen die Pferde die Wagen auch über die Hohe Straße. Auf dem Dorenburg-Gelände standen Vorführungen und Spiele wie das Luftballon-Stechen auf dem Programm.

Zum Mairitt zogen die Pferde die Wagen auch über die Hohe Straße. Auf dem Dorenburg-Gelände standen Vorführungen und Spiele wie das Luftballon-Stechen auf dem Programm.

Kurt Lübke, Bild 1 von 2

Zum Mairitt zogen die Pferde die Wagen auch über die Hohe Straße. Auf dem Dorenburg-Gelände standen Vorführungen und Spiele wie das Luftballon-Stechen auf dem Programm.

Grefrath. Vor 25 Jahren – im Jahr 1993 – zog der erste Mairitt durch Grefrath. 50 Reiter mit ihren Pferden und 40 Teilnehmer des Kutschenkorsos fuhren durch den Ort. Zum Programm mit Vorführungen und Reiterspielen kamen anschließend rund 2400 Besucher ins Freilichtmuseum Dorenburg.

Die Pferde waren herausgeputzt und zogen mal allein, mal zu zweit oder zu viert teils prächtige alte Pferdewagen und Kutschen. Es gab immer wieder Beifall für dieses schöne Stück bäuerlicher Kultur und Nostalgie.

Rhein-Polo-Akademie aus Düsseldorf erstmals dabei

Pferde verschiedener Rassen zogen die Wagen, wobei die Marathonwagen und Wagonetten keine Kutschen im klassischen Sinne sind. Eine Kutsche kann ein- oder zweiachsig sein, eine geschlossene Karosserie haben oder ein bewegliches Verdeck. Ganz offene Pferdewagen sind definitionsgemäß aber keine Kutschen.

40 von Pferden gezogene Gefährte bestimmten das Bild bei Sonne und Wind, bei Stimmung und Grefrather Frühkirmes. Doch auch nostalgische Kostüme gehörten dazu. Jutta de Vries aus Bracht trug ein Bauernkostüm mit Haube aus dem 18. Jahrhundert. Sie ließ ihre Wagonette von einem Shetland-Pony ziehen.

Peter Sinsbek aus Goch-Kessel saß mit Frack und Zylinder auf dem Kutscherbock. Seit 30 Jahren sammelt er Kutschen. Mit seiner Barouche, einem luxuriösen, vierrädrigen, offenen Pferdewagen, aus dem Jahre 1860 war er ein echter Hingucker.

Peter-Josef Coenen aus Schmalbroich fiel mit seinem nostalgischen Doktorwagen aus dem Jahre 1920 auf. Auch seine Friesenstute erfreute die vielen Besucher.

Erstmals dabei war die Rhein-Polo-Akademie Düsseldorf. Reiter mit Fahnen, Ritterkleidung oder Bauerntracht schufen ein buntes Bild. Attraktiv waren auch die Dülmener Wildpferde. Damit im Zug unterwegs war die Familie Edgar Meyer aus Nettersheim. Zahlreiche Kutschen und Wagen sowie die Pferde waren passend zum Frühling mit Blumen geschmückt. Ein Noriker aus Österreich, ein sieben Jahre altes Kaltblut, zog eine Mistkarre aus den 1950er Jahren.

Die 15 Jahre alte Kaltblutstute Elfi aus Weeze zog die Wagonette von Fahrer Peter Winkmann aus Linn. Vier Shetlandponys aus Willich zwischen fünf und zwölf Jahre alt zogen einen Marathonwagen. Die acht und neun Jahre alten holländischen Kaltblüter flößten dem Zuschauer mit ihrer Größe von 1,75 und 1,85 Meter und ihren kräftigen Beinen schon Respekt ein, zeigten sich aber ruhig und freundlich.

Nicht fehlen durfte Lokalmatador Heinrich Hünnekes (73) aus Oedt, der seit 1985 Pferde züchtet. Er ließ seine aus den 1970er Jahren stammende Sport-Wagonette von Shetlandponys ziehen. Die stattlichen Friesen zogen immer wieder die Blicke auf sich. Hermann-Josef Lehnen aus Breyell ließ seinen Jagdwagen vierspännig fahren.

Kaltblut-Quadrille und Reiterspiele wurden präsentiert

Nach den Umritten ging es aufs Museumsgelände. Dort hatten die Teilnehmer nicht nur Gelegenheit sich vorzustellen, sondern auch sich Vorführungen anzuschauen oder selbst mitzumachen. Dort wurden beispielsweise Reiterspiele, die Kaltblut-Quadrille aus der alten Kaiserstadt Aachen und Polospiel hoch zu Ross der Rhein-Polo-Akademie Düsseldorf präsentiert.

Zudem wurde rund um die Dorenburg gewebt. Und auch der Schmied Michael Poos machte mit seinen Arbeiten ein Stück bäuerlicher, ländlicher Kultur erlebbar.

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