Gibt es genügend Interessenten, geht es los: Zwei Lücken nahe des Zentrums sollen gefüllt werden.

Gibt es genügend Interessenten, geht es los: Zwei Lücken nahe des Zentrums sollen gefüllt werden.
Noch ist an dieser Stelle der Friedrichstraße ein leeres Grundstück. Das soll sich bald ändern. Die Darstellung zeigt, was geplant ist. Grafik: Rubarth

Noch ist an dieser Stelle der Friedrichstraße ein leeres Grundstück. Das soll sich bald ändern. Die Darstellung zeigt, was geplant ist. Grafik: Rubarth

Noch ist an dieser Stelle der Friedrichstraße ein leeres Grundstück. Das soll sich bald ändern. Die Darstellung zeigt, was geplant ist. Grafik: Rubarth

St. Tönis. In den St. Töniser Wohnungsmarkt scheint, zumindest mittelfristig, erneut Bewegung zukommen. Nachdem in jüngerer Vergangenheit bereits einige Projekte abgeschlossen wurden (zum Beispiel der Tecklenburg-Bau „Ahl Scholl“) oder kurz vor der Vollendung stehen (Umbau des Mertenshofs), rücken derzeit zwei markante Baulücken in den Fokus. Beide befinden sich, nur wenige Meter Luftlinie voneinander entfernt, am Rand des Zentrums.

Auf einem Grundstück an der Gelderner Straße, schräg gegenüber der Mühle, wirbt die Postbank Immobilien GmbH in Krefeld mit einem großen Schild für drei Wohnungen, die entstehen sollen. Im Erdgeschoss soll die Wohnfläche 120 Quadratmeter betragen, im ersten Obergeschoss sind 107 Quadratmeter vorgesehen und im Dachgeschoss 75 Quadratmeter.

Insgesamt geht es um elf Einheiten

„Sobald die erste Wohnung verkauft ist, fängt der Bauträger an zu bauen“, erklärt Michael Radke von der Postbank Immobilien GmbH, die als Makler fungiert. Es gebe bereits einige Interessenten. Radke rechnet mit einer Bauzeit von etwa zwölf Monaten.

Das leere Grundstück war zuletzt wegen eines verstärkten Ratten-Aufkommens in diesem Bereich in die Schlagzeilen geraten. Dieses Problem dürfte sich spätestens mit dem ersten Bagger erledigen.

Das zweite noch unbebaute Areal liegt an der Friedrichstraße. Dort sind acht Wohneinheiten vorgesehen, wie Werner Rubarth von der ortsansässigen Weruba Gesellschaft für Verwaltung von Haus und Grundbesitz mbH erklärt. Bauträger und Vermarkter sind in diesem Fall eins.

Auch an der Friedrichstraße soll der erste Spaten erst dann in den Boden gehen, wenn es Zusagen gibt. „Sobald wir fünf, sechs feste Interessenten haben, geht es los – dann geht es zum Notar“, sagt Rubarth. Die Größen liegen zwischen rund 80 und 110 Quadratmetern.

Trotz attraktiver Lage ist die Vermarktung kein Selbstläufer. „Es geht nicht rucki-zucki“, gibt Werner Rubarth zu und liefert eine Erklärung: Seiner Aussage nach sind zuletzt viele neue Objekte auf den Markt gekommen, eben auch die „Ahl Scholl“. Ein stückweit wurde die Nachfrage also befriedigt. Doch der Immobilien-Fachmann ist zuversichtlich: „Wir sind dran.“

Zielgruppe sind vor allem, wenngleich nicht nur, ältere Leute, Stichwort Barrierefreiheit. Von der vorgesehenen Tiefgarage wird ein Fahrstuhl bis unters Dach fahren.

Für Wohnungssuchende, die nach günstigen Mietobjekten Ausschau halten, sind beide Projekte wohl keine Option. Geplant sind Eigentumswohnungen. Für die Gelderner Straße wird ein durchschnittlicher Quadratmeterpreis von 2750 Euro genannt, für die Straße dahinter sind es laut Angebot im Internet 3350 Euro.

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