Der romantische Markt der Straßengemeinschaft „Am Kendel“ war mit fast 200 Händlern ein voller Erfolg. Außerdem: Danders vergessen die Zeit, schon wieder ein Loch, strahlende Kinder.

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Ein Loch in der Hauptstraße.

Ein Loch in der Hauptstraße.

Ein Loch in der Hauptstraße.

St.Hubert. "In ganz St.Hubert hat man fast keinen Parkplatz mehr bekommen. Eine richtig tolle Veranstaltung." Michael Smeets, Vorsitzender des Werberings, spart nicht mit Lob, wenn er über den neunten Kendel-Trödel am vergangenen Samstag spricht. Fast 200 Stände lockten vom frühen Morgen bis zum späten Nachmittag unzählige Besucher an.

Die wenigen und heißbegehrten Standplätze des romantischen Marktes ließen manchen eingefleischten Trödler sogar die vorherige Nacht im Auto verbringen. Die Organisatoren der Straßengemeinschaft "Am Kendel" Barbara Lehmann, Manfred Robel und Harald Siemes freuen sich schon aufs nächste Jahr. Dann gibt es zum Zehnjährigen den Jubiläums-Trödel.

Das Ende des Radslaloms

Der täglich Fahrradslalom für St.Huberter Schüler, die in Kempen was fürs Leben lernen (wollen), hat ein Ende. An der Schauteshütte wurde jetzt binnen weniger Tage die alte Fahrbahndecke mit ihren hunderten Schlaglöchern zwischen Erkensweg und dem Gelände der Absatzzentrale ausgebessert. Jetzt haben die St.Huberter Schüler für ein mögliches Zuspät-Kommen zum Unterricht eine Ausrede weniger.

Gitarren zum Frühstück

Ein Frühstück mit den Niers-Boys bietet das Kunst-Café Sabo, An Eulen 7, am 11. Juli. Ab 10 Uhr spielt die Band aus Mülhausen Akustik-Gitarren-Musik. Inklusive Frühstück und Kaffee kostet der Eintritt 18,50 Euro. Infos unter Tel.02152/554868 oder im Internet:

In der Apotheke lacht die Sonne

Große Freude im Mischkes Hofladen an der Hunsbrückstraße22: Dort ist die Ideenwerkstatt der so genannten "Kreativ-Kids". Und die haben den Sonnenbastel-Wettbewerb der Apotheke am Markt gewonnen. Zur Belohnung für den strahlenden Sonnenschein gab es Fruchtgummis.

Die Sonne kann man übrigens ab sofort im Schaufenster der Markt-Apotheke von Birgit Ahlers zu bewundern. "Schöner als diese Sonne sind nur noch die strahlenden Kinderaugen", sagt sie. In der neuen Kreativ-Gruppe von Elke Mischke sind übrigens noch Plätze frei. Infos unter Tel.02152/895951 oder im Internet.

Blickzurückauf dieKendel-Night

"Besser hätte es nicht laufen können." Werbering-Vorsitzender Michael Smeets strahlt beim Fazit zur Kendel-Night bis über beide Ohren. "Das Wetter war klasse, die Musik der Danders auch und es waren viele Menschen da."

Und wo wir gerade bei strahlenden Menschen sind: Auch Karin Willem aus der Bendheide kommt aus dem Lachen nicht mehr heraus. Sie holte sich nämlich bei der Kendelkaart-Verlosung den Hauptgewinn: 500 Euro in der Hubertis-Währung. Die Listen mit allen Gewinnern hängen in den Geschäften aus.

Das war’s dann mit der Kendel-Night- bis zum nächsten Jahr natürlich. Eines liegt Michael Smeets aber noch am Herzen: "Bei den Anwohnern ist noch eine kleine Entschuldigung fällig. Die Danders haben ein bisschen überzogen, weil sie so viele Zugaben geben mussten. Deshalb ging das Fest ein wenig länger als geplant."

Nightbirds treffen auf Kegler

Die Kendel-Night liegt gerade hinter den St.Hubertern, da kündigt sich schon die nächste Fete an: Das Abschlussfest der Kegel-Ortsmeisterschaft am 23. Oktober. Bis dahin läuft zwar noch viel Wasser den Kendel hinunter, trotzdem verrät Edmund Klee vom Veranstalter-Klub "Stölle Jonges" schon mal das wichtigste Party-Detail: "Für die Musik werden die Nightbirds sorgen." Sie werden die mehr als 300 Gäste aus 35 Kegelklubs in Schwung bringen.

Die Ehre der Königskette

Und auch historische Details zum Kegelsport haben die "Stölle Jonges" wieder parat: Im Jahre 1924 wurde im ersten St.Huberter Kegelklub "Mittwochsgesellschaft" die Königskette eingeführt. Für den ersten Sieger im Königskegeln wurde der Name Johann Grüters in eine der Silbermünzen eingraviert.

Heute hängen an dieser ehrenvollen Kette, um die mittlerweile bei den "Stölle Jonges" gekegelt wird, 70 Münzen. "Wenn man sich auf dieser Kette verewigen kann, ist das eine große Ehre", sagt Jonges-Sprecher Edmund Klee. Rekordhalter ist übrigens Hermann Josef Schouren mit zwölf Siegen. Den Titel 2010 holte sich Klaus Dieter Nickel.

Das nächste Loch ist da

So langsam wird es seltsam: Vor 14 Tagen berichtete der Flüsterer von einem Loch am Hohenzollernplatz. Nachdem die Kabelarbeiten der Telekom beendet sind, ist dort wieder alles zugeschüttet. Einige hundert Meter weiter tut sich nun ein weiteres Loch auf. direkt vor der Volksbank an der Hauptstraße.

Wer war das? Schon wieder die Telekom? Maulwürfe? Stadtsprecher Christoph Dellmans konnte dem Flüsterer gestern nicht weiterhelfen. Mal sehen, was noch alles passiert...

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