Jedes Jahr sammelt das Gymnasium Thomaeum am Martinstag Spendengelder für unterschiedliche Projekte. Dieses Jahr wurde für ein Kinderheim, Árbol de la Esperanza, in Quito in Ecuador gesammelt. Zuvor hatte es eine Infoveranstaltung für die Schüler gegeben und viele waren berührt vom Schicksal der Jungen dort.

140 Schüler von der Jahrgangsstufe 8 bis einschließlich Abiturjahrgang brachen am Nachmittag zu einem Sammelmarathon auf, zogen von Haus zu Haus. Einige Schüler waren so motiviert, dass sie bis zum Abend unterwegs waren. An der Sammelstelle berichteten sie begeistert von ihren Erfahrungen. „Unser herzlicher Dank gilt allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich an der Sammelaktion beteiligt haben“, so Petra Wacker, zuständig für die Martinsaktion am Thomaeum. Durch deren Großzügigkeit konnte ein großartiges Spendenergebnis erzielt werden: 8795,39 Euro. Damit kann der Kempener Verein Árbol de la Esperanza zum Beispiel den großen Kühlschrank in der Zentralküche, der vor einigen Wochen kaputtgegangen ist, ersetzen. Mit einem Jahresetat von mehr als 150 000 Euro finanziert der Verein alle Ausgaben des Kinderhauses in Ecuador.

Am Donnerstag, 14. Dezember, finden um 19 Uhr die Adventslichter in der Kirche Christ-König statt, ein adventliches Konzert zum Zuhören und Mitsingen. Veranstaltet wird es vom Gymnasium Thomaeum und der katholischen Kirchengemeinde St. Mariae-Geburt. Der Eintritt ist frei. Über Spenden freuen sich viele Kinder: darunter die Bewohner des Kinderhauses Arbol de la Esperanza. Foto: Kurt Lübke

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