Gute Stimmung herrschte bei den rund 300 Besuchern der Sitzung der KG Weiß und Blau am Samstag im Kolpinghaus.

Gute Stimmung herrschte bei den rund 300 Besuchern der Sitzung der KG Weiß und Blau am Samstag im Kolpinghaus.
Die Crazy Girls begeisterten das Publikum am Samstagabend.

Die Crazy Girls begeisterten das Publikum am Samstagabend.

Viel Musik gab’s auf der Bühne des Kolpingshauses und die 300 kostümierten Gäste waren begeistert.

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Die Crazy Girls begeisterten das Publikum am Samstagabend.

Kempen. Kurz aber heftig ist die Sitzungssession 2015/2016 auch im Kempener Kolpinghaus. Nach drei ausverkauften Veranstaltungen war am Samstag die Sitzung der 56 Jahre alten KG Weiß und Blau Kamperlings nicht ganz voll. Rund 300 Narren in fantasievollen Kostümen waren der Einladung in den Saal gefolgt. Sie erlebten ab 19.11 Uhr eine schwungvolle Sitzung mit viel Musik und mit dem Besuch des Kempener Prinzenpaares mit Gefolge.

Beeindruckend war das Gastspiel der stattlichen Erkelenzer Stadtgarde, die so gut besetzt ist, dass sie stets mit einem Doppeldeckerbus anreisen muss. Die Kolpingbühne war fast zu klein, denn rund 100 Aktive hatten die Erkelenzer Karnevalisten der Stadtgarde mit in die Thomasstadt gebracht, wo sie von einem bestens kostümierten Narrenvolk willkommen geheißen wurden. Die Gäste tanzten sich rasch in die Herzen der Besucher: ein Höhepunkt der knapp fünfstündigen Sitzung, durch die gewohnt gekonnt Präsident Günter Vida führte.

Trommler und Pfeifer aus Schmalbroich, Hits aus Köln

Zusammen mit dem Schmalbroicher Trommler- und Pfeiferkorps zogen der Elferrat, die Funkengarde Weiß und Blau und die Crazy Kids in den festlich geschmückten Saal ein.

Ein wenig an die Kölner Kultband Brings erinnerte die Musikformation „Rhienstädter“, die rasch den Geschmack des Publikums mit ihren Hits getroffen hatte. Zahlreiche närrische Evergreens sang das Publikum stehend mit, wie „Ming eetste Fründin“ oder „Su lang wir noch am Lääve sind“. Es gab die erste Rakete des Abends, die mit viel Beifall verabschiedet wurde.

Ein „Prinz auf der Bühne“ sorgte für Heiterkeit

Vor dem Einzug des thomasstädtischen Prinzenpaares Rainer I. und Angelika I. mit Gefolge und Prinzengarde hatte sich ein eher lustig aussehender „Prinz auf der Bühne“ verirrt und sorgte für Heiterkeit. Ex-Prinz und Ex-Bürgermeister Karl-Heinz Hermans war vom Programm ebenso angetan wie der SPD-Bundestagsabgeordneter Udo Schiefner und der Kempener Vizebürgermeister Otto Birkmann.

Prinz Rainer I. lud das Narrenvolk zum Ball am Karnevalssamstag, zur Erstürmung des Rathauses am Karnevalssonntag und zum Rosenmontagszug ein. Es wird wieder ein großer Zug werden, wie Theo Balters berichtete, denn ihm liegen 96 Anmeldungen vor, womit das Niveau von 2013 erreicht wird.

Prinz Rainer verteilte mit seiner Prinzessin Angelika „reichlich Prinzenorden“ und begrüßte zudem Präsident Günter Vida als „meinen Nachbarn aus Zint Huppert.“

Den Geschmack des Publikums trafen die Crazy Girls der KG Weiß und Blau Kamperlings. Und auch mit dem Kistedüwel (Tilli Meesters) hatte die Gesellschaft einen guten Griff getan. Der Düwel kam beim Publikum gut an.

Funkenartillerie zeigt ihren neuen Tanz

Erneut überzeugend mit ihrem neuen Tanz, die jetzt 60 Jahre alt gewordene Funkenartillerie der Kempener Feuerwehr, die nur alle drei Jahre mitmacht im Narrenspiel in der Thomasstadt. Zu vorgerückter Stunde war die Sängerin Anita Mysor vom WCC Wankum ein Gast, der stimmlich zu überzeugen wusste, ebenso der Kölsch Tenor Timo Selbach. Auch das Männerballett Schneeflöckchen reloaded erfreute tänzerisch die Narrenherzen.

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