In Kempen wurde in einem Heim für Asylbewerber randaliert.

Kreis Viersen. Erfreulich ruhig war die Silvesternacht für die Polizei im Kreis Viersen. Insgesamt wurden die Beamten zu rund 50 Einsätzen gerufen. In Kempen und Nettetal gab es laut Polizei jeweils nur einen „nennenswerten Einsatz“.

Die Silvesterfeier in einem von sechs Kempener Asylbewerberheimen – genauere Ortsangaben machte die Polizei nicht – verlief nicht ganz friedlich. Die Partygäste bekamen Streit, bei dem ein 30-jähriger Bewohner schwer verletzt wurde. Er musste den Rest der Nacht im Krankenhaus verbringen. Tatverdächtig sind eine 26-Jährige aus Krefeld und ein 35-jähriger Bewohner des Heims. Beiden Personen wurde eine Blutprobe entnommen.

Kempener Feuerwehr hatte auch eine ruhige Nacht

Ein 45-jähriger Nettetaler war eigentlich zunächst Opfer einer Körperverletzung geworden. Als die Polizei eintraf, randalierte der alkoholisierte Mann aber selber, war aufgebracht und ließ sich nicht beruhigen. Auch ein Platzverweis half nicht, so dass die Beamten Pfefferspray einsetzen mussten. Der Mann durfte die Zelle auf der Wache erst wieder nüchtern verlassen.

Die Kempener Feuerwehr verzeichnete nach Angaben ihres Sprechers Johannes Dicks keine Einsätze in der Nacht zum 1. Januar. kr/ahl

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