Volker Rübo sieht für Kempen Auswirkungen der Landespolitik.

Kempen. Nach dem Leiter der Martin-Schule, Hubert Kalla, macht sich nun auch Bürgermeister Volker Rübo seine Gedanken zur Zukunft der Kempener Hauptschule. „Der Vorstoß der Landes-CDU ist ein völlig neuer Aspekt“, sagte Rübo am Donnerstag zur WZ. Die Christdemokraten planen, sich von der Hauptschule als notwendige Basis des Schulsystems zu verabschieden (die WZ berichtete). „Wenn diese Planungen gemeinsam mit der Landesregierung in eine Gesetzesform gegossen werden, steht auch die Schullandschaft in Kempen vor Veränderungen“, so Rübo.

Es sei müßig, über den Entwicklungsplan zu beraten

Nach den neuen Ideen der NRW-CDU sei es derzeit müßig, über den Kempener Schulentwicklungsplan zu beraten. Den Plan für die nächsten fünf Jahre hatten Rübo und die Schulamtsleiterin Elfi Böhm erst Ende November im Schulausschuss vorgestellt. In der nächsten Sitzung am 22. März soll darüber beraten werden. Im Plan steht unter anderem, dass der Bestand der Hauptschule in den nächsten Jahren mit zwei Eingangsklassen gesichert ist. „Mit den Auswirkungen aus Düsseldorf kann sich das natürlich alles ändern“, meint Volker Rübo.

In den Kommunen sei man der Tatsache ausgeliefert, dass sich die Landespolitik von der Hauptschule distanziert. „Das wird sich auch in den nächsten Anmeldezahlen niederschlagen“, sagt der Bürgermeister. „Da kann unsere Hauptschule noch so gut sein. Und das ist sie.“ tkl

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