Broschüre: Das Sozialamt hat den Wegweiser für ältere Menschen neu aufgelegt. Es gibt 20 zusätzliche Seiten.

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Barbara Sdunek (l.), Susanne Mertins und der Erste Beigeordnete, Hans Ferber, präsentierten am Mittwoch den Senioren-Wegweiser.

Barbara Sdunek (l.), Susanne Mertins und der Erste Beigeordnete, Hans Ferber, präsentierten am Mittwoch den Senioren-Wegweiser.

Barbara Sdunek (l.), Susanne Mertins und der Erste Beigeordnete, Hans Ferber, präsentierten am Mittwoch den Senioren-Wegweiser.

Kempen. Das Angebot für ältere Menschen in Kempen wird immer größer. Als vor sieben Jahren der „Wegweiser für Senioren“ erschien, hatte er 39 Seiten. Der neue Wegweiser, der am Mittwoch im Rathaus vorgestellt wurde, hat satte 20 Seiten mehr.

„Es ist spannend, zu sehen, welche Angebotsstruktur wir hier in Kempen haben, wer was macht, wer was anbietet und wer Hilfe zur Selbsthilfe bietet“, sagt Sozialdezernent Hans Ferber. Neue und bekannte Angebote wie der Pflegestützpunkt im Rathaus, betreutes Wohnen in der Villa Basels und Freizeitaktivitäten wie der „Berger Treff“ werden in der Broschüre aufgeführt.

Das Layout hat eine Verjüngungskur hinter sich, ist farbig und übersichtlich geworden. So sind die Kategorien Beratung, Freizeit, Gesundheit und Vorsorge, Hilfe und Pflege, Wohnen und Geld farblich kenntlich gemacht.

Hinweis auf den Pflegestützpunkt

„Auch die Leistungen des Sozialamtes werden deutlich“, ergänzt Sozialamtsleiterin Petra Sdunek. An erster Stelle in der Broschüre stehe nicht zufällig die Beratung. Denn dort gibt es den Hinweis auf den Pflegestützpunkt, den es seit Anfang 2010 gibt, und der als Lotse über alle Angebote in Kempen informiert.

„Pflege ist nur ein Bereich“, sagt Diplom-Sozialarbeiterin Susanne Mertins. Sie berät zusammen mit Birgit Pegels-Rüthing im Stützpunkt. Bei Fragen zur Freizeitgestaltung, barrierefreien Wohnungen und finanziellen Anliegen helfen die Mitarbeiterinnen ebenfalls weiter. Im vergangenen Jahr wurden rund 180 Beratungsgespräche geführt.

Der Senioren-Wegweiser soll nicht nur für ältere Menschen, sondern auch für Familienangehörige und Nachbarn ein guter Ratgeber sein. Die Broschüre ist kostenlos und erscheint in einer Auflage von 5000 Stück. Die Stadt hat 3600 Euro investiert.

Das Heft wird von verschiedenen Organisationen verteilt und ist unter anderem in Begegnungsstätten, Arztpraxen und an Servicestellen der Stadt erhältlich. Auf Wunsch wird der Wegweiser auch zugeschickt.

» Die Senioren- und Pflegeberatung ist unter Tel. 02152/917 307 und 917 337 zu erreichen.

 

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