Nach neun Jahren wird endlich gebaut: Zwischen Tönisberg und Vluyn rollen noch bis März die Bagger.

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Entlang der Autobahn 40 wird zwischen Tönisberg und Neukirchen-Vluyn gearbeitet.

Entlang der Autobahn 40 wird zwischen Tönisberg und Neukirchen-Vluyn gearbeitet.

Kurt Lübke

Entlang der Autobahn 40 wird zwischen Tönisberg und Neukirchen-Vluyn gearbeitet.

Tönisberg. Jetzt rollen also doch die Bagger: Der Landesbetrieb Straßen NRW baut entlang der Autobahn 40 zwischen Tönisberg und Neukirchen-Vluyn einen Rastplatz mit Beleuchtung und Toilettenanlage. Auf beiden Seiten entstehen insgesamt Parkplätze für 100 Lkw und 37 Autos. Außerdem werden vier behindertengerechte Stellplätze gebaut.

"Im März 2011 wollen wir endlich fertig sein - das kommt auch auf die Witterung an."

Christoph Angenendt, Projektleiter Landesbetrieb

Das Hin und Her in der Diskussion um das zirka 55.000 Quadratmeter große Gelände zieht sich nun schon seit 2001. "Im März 2011 wollen wir endlich fertig sein - das kommt auch auf die Witterung an", sagt Christoph Angenendt, Projektleiter beim Landesbetrieb Straßen NRW.

Anwohner hatten Bedenken: Raststätte als Drogen-Platz?

Bereits vor neun Jahren hatte das damalige Autobahnamt Krefeld die Fläche gerodet. Geplant war damals eine Raststätte mit Tankstelle und Gastronomie. Daraus wurde aber nichts: Es fand sich kein privater Investor für so eine Anlage. Auch gab es immer wieder Bedenken und Proteste der Anwohner in Tönisberg, die Raststätte könnte zu einem Drogenumschlag-Platz zwischen dem Ruhrgebiet und den Niederlanden werden.

Name des Rastplatzes soll "Neufelder Heide" sein

2004 kamen dann bei Bund und Landesbetrieb erste Überlegungen auf, eine kleinere Lösung (Rastplatz mit Toilette) zu errichten, weil der Bedarf für Lkw-Stellplätze auf dieser Strecke sehr hoch sei. Im Jahre 2009 - inzwischen war das gerodete Gelände längst wieder überwuchert - wurde der Beschluss gefasst, die Lösung zu realisieren.

Die neue Raststätte soll "Neufelder Heide" heißen, weil sie im gleichnamigen Gebiet zwischen Tönisberg und Neukirchen-Vluyn liegt. Nach Angaben von Christoph Angenendt investiert der Bund 2,3 Millionen Euro in das Projekt.

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