Kreis Viersen zeichnet auch zwei Kempener Unternehmen aus.

Kreis Viersen zeichnet auch zwei Kempener Unternehmen aus.
Siegerfoto im Rahmen des Wettbewerbs „Familienfreundliches Unternehmen 2017“ im Kreis Viersen. Landrat Andreas Coenen (2.v.l.) und die Gleichstellungsbeauftragte Gabriele Cuylen (l.) ehrten Martin Alders (3.v.l., Alders Electronic GmbH Kempen), Claudia Drießen (4.v.r., Kothes GmbH Kempen) und Kim-Holger Kreft (2.v.r., Allgemeines Krankenhaus Viersen).

Siegerfoto im Rahmen des Wettbewerbs „Familienfreundliches Unternehmen 2017“ im Kreis Viersen. Landrat Andreas Coenen (2.v.l.) und die Gleichstellungsbeauftragte Gabriele Cuylen (l.) ehrten Martin Alders (3.v.l., Alders Electronic GmbH Kempen), Claudia Drießen (4.v.r., Kothes GmbH Kempen) und Kim-Holger Kreft (2.v.r., Allgemeines Krankenhaus Viersen).

Kreis Viersen

Siegerfoto im Rahmen des Wettbewerbs „Familienfreundliches Unternehmen 2017“ im Kreis Viersen. Landrat Andreas Coenen (2.v.l.) und die Gleichstellungsbeauftragte Gabriele Cuylen (l.) ehrten Martin Alders (3.v.l., Alders Electronic GmbH Kempen), Claudia Drießen (4.v.r., Kothes GmbH Kempen) und Kim-Holger Kreft (2.v.r., Allgemeines Krankenhaus Viersen).

Kreis Viersen. Flexible Arbeitszeiten, Home-Office, Angebote zur Kinderbetreuung, innerbetriebliche Aufstiegschancen, Ideenmanagement der Mitarbeiter oder individuelle Lösungen in Notfällen: Dies sind nur einige der Ideen, die Unternehmen im Kreis Viersen umgesetzt haben, um Karriere und Familienleben besser zu vereinbaren. Der Kreis Viersen hat jetzt die beiden Kempener Firmen Alders Electronic und Kothes sowie das Allgemeine Krankenhaus Viersen mit dem Preis „familienfreundliches Unternehmen 2017“ ausgezeichnet.

Egal ob Pflege eines Angehörigen oder Betreuung der Kinder, den Angestellten werde die Vereinbarkeit von Familienleben mit dem Beruf immer wichtiger, sagte Landrat Andreas Coenen: „Daher kann sich kein modernes Unternehmen leisten, diese Punkte zu vernachlässigen. Ich bin mir aber sicher: Die Angestellten zahlen es dem Unternehmen zurück.“

Für alle drei Unternehmen hielt die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises, Gabriele Cuylen, einen Scheck über je 1500 Euro bereit. Das Geld wollen die Preisträger zum Wohle ihrer Mitarbeiter reinvestieren. Darüber hinaus dürfen sie mit dem Prädikat „familienfreundliches Unternehmen“ auch werben.

Preisträger bis 50 Beschäftigte: Alders Electronic

Die Erfahrung, dass Mitarbeiter Failienfreundlichkeit mit Leistung honorieren, hat Martin Alders gemacht. Seine Technologie-Firma mit Kunden in aller Welt erhielt den Preis in der Kategorie bis 50 Beschäftigte. „Wann und wo meine Mitarbeiter ihre Arbeit verrichten, ist mir fast egal. Viel wichtiger ist doch das Ergebnis“, sagte der Preisträger, für den Laudator Thomas Jablonski, Geschäftsführer der Kreis-Wirtschaftsförderungsgesellschaft, nur lobende Worte fand. Alders sei ein innovativer und dynamischer Unternehmer – insbesondere auch in Sachen Familienfreundlichkeit.

Preisträger bis 250 Beschäftigte: Kothes

In der Kategorie bis 250 Angestellte erhielt die Firma Kothes den Preis. Mitarbeiterin Claudia Drießen beschrieb, wie selbstverständlich die Firma den Angestellten Freiräume für Privates lässt. Gleiches hatte Laudator Dirk Strangfeld, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Krefeld, festgestellt: „Bei Kothes ist die Familienfreundlichkeit selbstverständlich und Teil der Firmen-DNA.“

Preisträger über 250 Beschäftigte: Allgemeines Krankenhaus Viersen

Mit eigenem Spielzimmer für Kinder, dem Kids-Club und finanzieller Unterstützung für Tagesbetreuung hatte sich das Allgemeine Krankenhaus Viersen (AKH) präsentiert. Das AKH erhielt den Preis in der Kategorie über 250 Angestellte. „Wir arbeiten an uns und sind weiter als noch vor einigen Jahren“, sagt Geschäftsführer Kim-Holger Kraft. Red

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