Nach Angaben der Behörde gab es keine besonderen Vorfälle.

Sicherheit
Die Polizei hatte alles im Griff und ließ sich sogar ein wenig zum Feiern hinreißen.

Die Polizei hatte alles im Griff und ließ sich sogar ein wenig zum Feiern hinreißen.

"Spaß ohne Glas" - dieser Slogan wies darauf hin, dass Glasflaschen in der Innenstadt tabu waren.

Reimann, Friedhelm (rei), Bild 1 von 2

Die Polizei hatte alles im Griff und ließ sich sogar ein wenig zum Feiern hinreißen.

Kempen. Eine positive Bilanz des Rosenmontagszugs hat die Polizei am Montagabend gezogen. „Es ist rundum zufriedenstellend verlaufen. Es gab keine besonderen Vorfälle, alles war friedlich“, hieß es von der Behörde auf Nachfrage unserer Redaktion.

Auch der Kempener Karnevalsverein (KKV) war in einer ersten Stellungnahme am Abend zufrieden mit dem „hervorragenden Zug“. „Dass es bei so einer Veranstaltung mit so vielen Leuten zu der einen oder anderen Meinungsverschiedenheit kommt, lässt sich nicht immer vermeiden“, hieß es von der Zugleitung des Karnevals Vereins.

Zum ersten Mal hatte es ein Glasverbot in der Innenstadt gegeben. Am Bahnhof hatte die Polizei ankommende Besucher darauf aufmerksam gemacht. „Es gab hier kaum Probleme. Es wurde im Vorfeld offenbar gut auf das Verbot hingewiesen“, hieß es von der Polizei kurz nach Zugbeginn. Gezielte Kontrollen, auch der Taschen, gab es aber nur, wenn Besucher offensichtlich mit Glasflaschen umherliefen.

An mehreren Stellen, darunter am Bahnhof und am Buttermarkt, waren Glascontainer zur Entsorgung aufgestellt worden – zusammen mit den Hinweisschildern der Stadt (Foto: Archiv). Wer von Polizei oder Sicherheitsdienst mit einer Glasflasche erwischt wurde, musste diese entsorgen – egal ob noch voll oder nicht.

„Mein erster Eindruck ist, dass es wenige Glasscherben auf dem Zugweg gab.“

Theo Balters, Zugleiter

„Mein erste Eindruck ist, dass es wenige Glasscherben auf dem Zugweg gab. Ich bin mit dem Verbot sehr zufrieden“, sagte Zugleiter Theo Balters in einer ersten Einschätzung.

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