Der besondere Heiligabend-Termin wirkt sich auch auf die Veranstaltungen in Kempen statt.

Der besondere Heiligabend-Termin wirkt sich auch auf die Veranstaltungen in Kempen statt.
Der Weihnachtsmarkt in der Altstadt, hier ein Foto von 2015, ist ein Besuchermagnet.

Der Weihnachtsmarkt in der Altstadt, hier ein Foto von 2015, ist ein Besuchermagnet.

Reimann

Der Weihnachtsmarkt in der Altstadt, hier ein Foto von 2015, ist ein Besuchermagnet.

Kempen. In diesem Jahr muss es schnell gehen. Weil Heiligabend und der vierte Advent auf denselben Sonntag fallen, scheint es so, als sei die Zeit für die Weihnachtseinkäufe kürzer. Der Kalender hat auch Auswirkungen auf den Kempener Weihnachtsmarkt. Statt wie sonst üblich an vier Wochenenden gibt es 2017 nur drei Weihnachtsmarkttermine.

Ein Fest in der Altstadt am Tag vor und an Heiligabend sei nicht erstrebenswert. Da waren sich Stadt, Politik und Werbering im Vorfeld einig. Auftakt zum weihnachtlichen Programm in Kempen ist am Samstag. „Der Erfolg der vergangenen Jahre ist eine tolle Bestätigung für uns und für Ausrichter Xdream“, sagte Werbering-Vorsitzender Armin Horst in einem Pressegespräch. Daher müssten sich die Besucher auch nicht auf große Änderungen einstellen. „Das Konzept funktioniert. Der Kempener Weihnachtsmarkt ist beliebt.“

An jedem Wochenende werden jeweils mehr als 130 Händler auf dem Buttermarkt und auf den Altstadtstraßen zu finden sein. Die Nachfrage der Markthändler nach Kempen sei ungebrochen groß, so Horst. Wie gewohnt, setzen die Macher darauf, Familien nach Kempen zu locken. Deshalb gibt es auch wieder eine Krippe mit Tieren auf dem Buttermarkt.

„Die Tiere werden artgerecht gehalten. Das kann alles nachgewiesen werden“, sagte Armin Horst mit Blick auf Kritik von Tierschützern, die es vor allem im vergangenen Jahr gegeben hatte. Um Kamel, Schafe, Esel und Co. müsse man sich keine Sorgen machen.

Auf ein weiteres Highlight müssen die Kinder allerdings verzichten. Wie schon berichtet, wird es keinen Schneeberg mehr neben dem Rathaus geben. Weil es im vergangenen Jahr Ärger mit herumfliegenden Schneebällen gab, hat die Stadt die Genehmigung für einen Berg mit künstlichem Weiß aus dem Grefrather Eisstadion verweigert. „Den Schneeberg wird es in diesem Jahr nicht geben“, so Stadtsprecher Christoph Dellmans, der den Überbringer dieser schlechten Nachricht geben musste.

Dafür gibt es einen besonderen Briefkasten, in den der Nachwuchs die Wunschzettel ans Christkind werfen kann. Wenn eine Adresse angegeben wird, soll es sogar eine Antwort geben. Und auch der Nikolaus wird nicht fehlen. Seine Kutsche wird am zweiten Weihnachtsmarktwochenende (9./10. Dezember) Kempen ansteuern. Dann wird es innerhalb der Altstadt auch einen verkaufsoffenen Sonntag geben: von 12 bis 17 Uhr.

Keine „Licht-Lücken“ mehr über den Straßen

Sehr erfreut ist der Werbering, dass die Innenstadt bereits festlich geschmückt ist. Nicht zuletzt dank der Sternenpaten-Aktion, bei der gewerbliche und private Sponsoren etwas zur Beleuchtung beitragen können, gibt es laut Vorstand keine Licht-Lücken mehr über den Straßen.

„Nach dem letzten Aufruf gab es viele Meldungen. Derzeit haben wir gar keine Sterne mehr für Sponsoren“, so Werbering-Geschäftsführer Fred Klaas. Im kommenden Jahr würden aber sicher wieder Geldgeber benötigt.

Dann kann der Weihnachtsmarkt ja kommen. Geöffnet ist samstags von 11 bis 21 Uhr und sonntags von 11 bis 19 Uhr. Vor dem ersten Wochenende gibt es am morgigen Donnerstagabend das „Anglühen“ mit Imbiss und Glühwein auf dem Buttermarkt. Am Donnerstag vor dem letzten Weihnachtsmarkt-Wochenende folgt dann das „Abglühen“.

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