25 der 45 Mitarbeiter vom früheren Praktiker werden übernommen.

Baumarkt
Geschäftsführer Leonhard Lankes (l.) mit Investor Bernd Kanders (M.) und Bürgermeister Volker Rübo vor halbvollen Regalen.

Geschäftsführer Leonhard Lankes (l.) mit Investor Bernd Kanders (M.) und Bürgermeister Volker Rübo vor halbvollen Regalen.

Lübke

Geschäftsführer Leonhard Lankes (l.) mit Investor Bernd Kanders (M.) und Bürgermeister Volker Rübo vor halbvollen Regalen.

Kempen. Die Fensterrahmen am ehemaligen Praktiker-Markt an der Kleinbahnstraße leuchten schon strahlend orange. Handwerker bauen im Inneren Regale auf, Mitarbeiter in Obi-Jacken schieben große Warenkörbe durch die Halle und räumen Bohrmaschinen, Farbeimer und Schraubenkästchen ein. Mittendrin: Leonhard Lankes, künftiger Geschäftsführer, und Investor Bernd Kanders, der ihm den Markt verpachtet.

„Die Regalreihen sind so aufgestellt, dass der Kunde schon am Eingang sieht, wo er das findet, wonach er sucht“, erklärt Lankes, der schon den Obi-Markt in Kaldenkirchen als Franchise-Nehmer führt.

Sein neues Objekt in Kempen soll voraussichtlich am 28. April eröffnen. 45 Mitarbeiter wird er beschäftigen, 25 von ihnen haben vorher bei Praktiker gearbeitet, der Insolvenz anmelden musste. „400 Bewerbungen haben wir bekommen“, sagt Lankes. Praktiker-Mitarbeiter seien aber nicht bevorzugt worden. „Wir haben nur auf die Qualifikation geschaut.“

Vor der Konkurrenz zu Self, der mit ähnlichem Sortiment nur einige Meter weiter steht, fürchtet sich Lankes nicht. Bürgermeister Volker Rübo betont: „Konkurrenz belebt das Geschäft. Wenn das Angebot hier am Ort größer wird, kommen auch mehr Menschen. Davon könnte auch die Innenstadt profitieren.“

Wenn Obi am Montag, 28. April, um 7 Uhr eröffnet, wird ein Sicherheitsunternehmen den Verkehr regeln, denn es wird mit hohem Andrang gerechnet.
 

Rund vier Millionen Euro hat Leonhard Lankes nach eigenen Angaben in den neuen Markt investiert.

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