Immer mehr wünschen sich eine Kinder-Betreuung in der Herkunftssprache.

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Spielen und dabei in der Herkunftssprache reden, das wollen viele Migranten für ihre Kinder.

Spielen und dabei in der Herkunftssprache reden, das wollen viele Migranten für ihre Kinder.

dpa

Spielen und dabei in der Herkunftssprache reden, das wollen viele Migranten für ihre Kinder.

Nettetal. Migranten suchen immer öfter Tagesmütter mit Muttersprache. Das wurde im Ausländerbeirat berichtet. "Der Bedarf an Tagesmüttern mit Integrations-Hintergrund und Kenntnis der Muttersprache des zu betreuenden Kindes steigt", berichtete Silke Büstgens, Sachgebietsleiterin für Ausländer, Asyl und Integration bei der Stadt.

Der Grund: Die Mütter fänden in der Familie keine Betreuung mehr für ihren Nachwuchs. Während der letzten Treffen des Netzwerks Frauen und Mädchen sei dies deutlich geworden. Lösungen zu finden sei auch eine Aufgabe des neu zu bildenden Integrationsrates.

Büstgens gab einen Rückblick auf die letzten beiden Treffen. Durchschnittlich nahmen bis zu 15 Frauen daran teil. Dabei wurde vereinbart, ein zweites internationales Kochen zu organisieren. Auch soll der integrative Förderunterricht als neues Sprachprojekt erweitert werden.

Ältere Schülerinnen hätten sich bereit erklärt, jüngere zu betreuen. Breiten Raum nahm das Thema "Tagesmütter mit Integrationshintergrund" ein. Die Mitglieder des Ausländerbeirates versprachen, sich in den Familien umzuhören.

Positiv bewertete der Beirat das Interesse der Nettetaler an einem Besuch der Merkez-Moschee (5.Oktober) in Duisburg-Marxloh.

Nachdem schon 50 Anmeldungen vorlägen, habe man einen Bus gechartert.

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