Die Grefrather Eissportgemeinschaft bot Kindern die Chance, Eishockey auszuprobieren.

Die Grefrather Eissportgemeinschaft bot Kindern die Chance, Eishockey auszuprobieren.
Angezogen wie die Profis, auch wenn das ein oder andere Trikot zu groß ist, üben sich die Kinder im Eishockey.

Angezogen wie die Profis, auch wenn das ein oder andere Trikot zu groß ist, üben sich die Kinder im Eishockey.

Hoppla: Keine Bange, die Hosen sind gut gepolstert und Hilfe ist sofort da.

Reimann, Bild 1 von 2

Angezogen wie die Profis, auch wenn das ein oder andere Trikot zu groß ist, üben sich die Kinder im Eishockey.

Grefrath. Ben braucht mal eine kleine Pause von der Gruppe. Er hat sich ein grünes Trikot übergezogen, das fast bis zu den Schlittschuhen reicht. Er ist nämlich erst fünf Jahre alt. Und Ben versucht gerade, den Puck zu treffen. Der Knirps aus Grefrath ist einer von 15 Kindern, die eine Art Schnupperkurs bei der Grefrather Eissportgemeinschaft (EG) machen. Der Verein bietet den Kindern die Gelegenheit, den Eishockeysport kennenzulernen.

Die Trainer der 1. Phoenix- Mannschaft helfen

Ben ist mit seinen Eltern gekommen. Der Vater spielt im Hobbyteam der „Niers Vikings“. Mutter Marnie zieht zum Spaß oft auf dem Grefrather Eis ihre Bahnen. „Im Prinzip laufe ich sogar etwas besser als mein Mann“, sagt sie schmunzelnd. Für sie ist es selbstverständlich, „dass man mit Schlittschuhen läuft, wenn man in Grefrath wohnt“.

Der Trainer der 1. Phoenix-Mannschaft der EG, Karel Lang, baut den nächsten kleinen Parcours auf. Die Torwart-Legende des Krefelder EV legt Hütchen auf das Eis, die dann von den Kindern umfahren werden müssen. Das Bremsen hat die Gruppe mit mehr oder weniger Erfolg bereits vorher geübt. Es helfen außerdem die Trainer einiger jüngerer Teams, so Oliver Jöbkes (Bambini-Trainer, U 10) und Lisa Meertz (Kleinschüler, U 12). Darüber hinaus gibt es noch die Knaben (U 14), Schüler (U 16) und Jugend (U 19). „Die Kinder wollten unbedingt, sonst wäre ich bestimmt nicht so früh aufgestanden“, sagt die Mutter von Josefine (9) und Johanna (8) um 10$Uhr morgens. Vor allem Johanna sei noch in der Findungsphase. Die Mutter erklärt: „Sie sucht noch die richtige Sportart, schwimmt außerdem gerne und spielt Schlagzeug.“ Aus Hinsbeck sind Moritz (5) und Louisa (8) mit ihren Eltern gekommen. Die Beiden hatten zuletzt in Grefrath die Laufschule besucht und waren offensichtlich auf den Geschmack gekommen.

Aus dem Vorster Kindergarten „Kunterbunt“ kennen sich Emma und Max. Emma hatte sich von Max zur Teilnahme überreden lassen, sich ein weißes T-Shirt und den Fahrradhelm übergezogen und versucht nun den Puck ins Tor zu schießen. Der Torwart der Schüler-Mannschaft, Paul Mesen, hat aber was dagegen. Jedenfalls braucht auch Emma nach etwa 20 Minuten die erste Pause. „Das ist ganz schön anstrengend, ich glaube, ich bleibe in Vorst beim Handball“, meinte die Fünfjährige.

Bei der EG spielen fünf Teams mit 60 Kindern und Jugendlichen

Schuhe, Trikots, Schläger und Helme wurden von der EG gestellt. Einige Eltern informieren sich beim Vorsitzenden Dirk Pfeiffer oder bei seinem Stellvertreter Björn Breuer. „Ein guter Einstieg ist die Laufschule, das Mindestalter sollte drei Jahre betragen“, erklärt Breuer, Vater von zwei jungen Eishockeyspielern. Zwei Stunden dauert der „Kids On Ice Hockey Day“. Mal schauen, wie nachhaltig dieser Tag für die mitmachenden 15 Kinder war. Jedenfalls macht die EG mit ihrer Nachwuchsförderung weiter. Insgesamt spielen dort etwa 60 Kinder und Jugendliche in fünf Teams.

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