„Lobberich einst und jetzt“ heißt das neue Werk von Ralf Schmeink. In 100 Jahren hat sich sehr viel verändert.

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Diese Fotomontage mit Elementen von früher und heute zeigt die Steegerstraße etwa in Höhe der Ecke Elisabethstraße. Auf der linken ist inzwischen die Zufahrt zum Doerkesplatz. (Repro: Kurt Lübke)

Diese Fotomontage mit Elementen von früher und heute zeigt die Steegerstraße etwa in Höhe der Ecke Elisabethstraße. Auf der linken ist inzwischen die Zufahrt zum Doerkesplatz. (Repro: Kurt Lübke)

Ralf Schmeink, Vorsitzender des Heimatvereins und des Vereins Lobberland, mit Stapeln seines neuen Lobbericher Bildbandes.

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Diese Fotomontage mit Elementen von früher und heute zeigt die Steegerstraße etwa in Höhe der Ecke Elisabethstraße. Auf der linken ist inzwischen die Zufahrt zum Doerkesplatz. (Repro: Kurt Lübke)

Lobberich. Die Entwicklung Lobberichs vom kleinen Dorf zum größten Stadtteil Nettetals, zeigt ein neuer Bildband: "Lobberich einst und jetzt". 32 markante Ansichten sind in 64 Bildern "früher und heute" dargestellt. Der Bildband dokumentiert die Verwandlung von einigen prägnanten Ortsansichten, die wohl jeder Lobbericher kennt.

"Wer diese Aufnahmen nebeneinander gesehen hat, war schnell angetan von der Idee."

Stefan Cloerkes, Verein Lobberland

Ralf Schmeink, Vorsitzender des Heimatvereins und des Vereins "Lobberland", sammelt schon seit Jahren alte Postkarten. Mit einer Kamera "bewaffnet" suchte der Berufsschullehrer die Standorte auf, die die Fotografen vor 70 bis 100 Jahren gewählt hatten und schoss aus der gleichen Perspektive neue Bilder. Und machte so die Entwicklungen deutlich.

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Diese Fotomontage mit Elementen von früher und heute zeigt die Steegerstraße etwa in Höhe der Ecke Elisabethstraße. Auf der linken ist inzwischen die Zufahrt zum Doerkesplatz. (Repro: Kurt Lübke)

Diese Fotomontage mit Elementen von früher und heute zeigt die Steegerstraße etwa in Höhe der Ecke Elisabethstraße. Auf der linken ist inzwischen die Zufahrt zum Doerkesplatz. (Repro: Kurt Lübke)

Ralf Schmeink, Vorsitzender des Heimatvereins und des Vereins Lobberland, mit Stapeln seines neuen Lobbericher Bildbandes.

Kurt Lübke, Bild 1 von 2

Ralf Schmeink, Vorsitzender des Heimatvereins und des Vereins Lobberland, mit Stapeln seines neuen Lobbericher Bildbandes.

Eine starke Veränderung hat zum Beispiel die frühere Breyeller Straße, (jetzt Kreisverkehr Fenland- und Caudebec Ring) hinter sich. Wo vor etwa 100Jahren ein kleines Weberhaus stand, ist heute das Möbelhaus Busch.

Auch das Titelbild erkennt der Betrachter nur beim genaueren Hinschauen: Die Kempener Straße als eine der Haupt-Einfahrtsstraßen. Die heutige Steegerstraße war vor 100 Jahren nur ein schmaler unbefestigter Sandweg. Die Postkarte mit diesem Motiv wurde vor etwa 100 Jahren von Brüssel aus verschickt.

Entstanden ist die Idee durch den Kontakt mit der letzten überlebenden Lobbericher Jüdin Edith Silber, geborene Zanders (Jahrgang 1914), die in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires lebt. Ihr hatte Ralf Schmeink vor einiger Zeit solche Vergleichsansichten mit Bildern aus ihrer Kindheit und heutigen Ortsansichten übersandt.

"Gruß aus Lobberich - Lobberich einst und jetzt", 32 Ansichten mit 64 Bildern. Preis: 19,90 Euro. Zu beziehen bei der Buchhandlung Matussek, Lobberich, Markt; Katholische Pfarrbücherei Lobberich, An St.Sebastian, und bei "Lobberland e.V.", An St. Sebastian 30.

Stefan Cloerkes, ebenfalls im Verein "Lobberland" aktiv, ermunterte schließlich den Verein zur Herausgabe eines solchen Buches: "Wer diese Aufnahmen nebeneinander gesehen hat, war schnell angetan von der Idee."

Auch Ortsunkundige können sich bestens orientieren. Alle abgedruckten Fotos sind mit Nummern versehen. Und die sind in einer Karte auf der letzten Buchseite abgedruckt.

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