Mehr als 1000 Besucher informierten sich zur Saisoneröffnung über die Natur am Niederrhein.

wza_1500x1009_490062.jpeg
Bei tollem Wetter kamen viele Besucher am Freitag zum Naturschutzhof in Lobberich. Vor allem der einmalige Hochteich, der in diesem Jahr neu angelegt wurde, zog viele bewundernde Blicke auf sich.

Bei tollem Wetter kamen viele Besucher am Freitag zum Naturschutzhof in Lobberich. Vor allem der einmalige Hochteich, der in diesem Jahr neu angelegt wurde, zog viele bewundernde Blicke auf sich.

Frank Hohnen

Bei tollem Wetter kamen viele Besucher am Freitag zum Naturschutzhof in Lobberich. Vor allem der einmalige Hochteich, der in diesem Jahr neu angelegt wurde, zog viele bewundernde Blicke auf sich.

Lobberich. Karen ist glücklich. Das sechsjährige Mädchen kommt gerade vom Kinderschminken zurück und hat sich in eine Tigerdame verwandelt. Ihre Mutter Astrid Stelzer ist mit ihr aus Kaldenkirchen zur Saisoneröffnung des Naturschutzhofes gekommen.

Damit waren die Beiden zwei von über 1000 Besuchern, die am 1. Mai den Weg ins Lobbericher Sassenfeld angetreten hatten. Bei strahlendem Sonnenschein gab es allerhand zu sehen und zu erkunden. Heinz Maibaum vom Naturschutzhof stellte erfreut fest, "dass sehr viel mehr Familien mit Kindern gekommen waren".

Viele Stände laden zum Entdecken und Erkunden ein

Das vielfältige Angebot ließ keinen Zweifel daran, dass sich der Weg gelohnt hatte. Während die Kinder sich den Teich mal genauer anschauten und zum Beispiel Gelbbrandkäferlarven aus dem Wasser fischten, informierten sich die Erwachsenen am Stand der "Kräuterhexe". Hier hab es über 200 verschiedene Kräuter und Stauden zu entdecken.

Heinz Maibaum stand derweil am Steinofen. Nach "Art der Vorväter" buk der 82-Jährige Steinofenbrot, das auf Begeisterung stieß. "Das geht hier ja weg wie warme Semmeln", freute sich Maibaum.

Ein Korbflechter zeigte sein Handwerk

Bei Paul Abels gab es das Transportmittel für das frisch erstandene Brot. Der Korbflechter führte die Gäste in die Welt des fast ausgestorbenen Handwerks ein und zeigte, wie vielfältig das Flechtwerk ist. Dass die Besucher von seiner Arbeit angetan waren, zeigte sich daran, dass sich viele vor den blumengeschmückten Sichtwänden aus Weidengeflecht fotografieren ließen.

Mehr als 450000 Mitglieder hat der Naturschutzbund in Deutschland, davon 45000 im Bezirk Krefeld/Viersen.
Seit dem Jahr 1985 gibt es den Nabu-Hof im Naturpark Schwalm-Nette. Er ist in einem Teil des Stemmeshofes beherbergt.
Im Vordergrund steht der verantwortungsvolle Umgang mit der Natur.

Peter-Carsten Schmitz lieferte einen weiteren Aspekt des abwechslungsreichen Angebots. Der Grefrather zeigte in der Vernissage seiner Ausstellung "Mit der Kamera beobachtet" die Schönheit der Schöpfung in tollen Naturfotografien.

Eine weitere Anlaufstelle für die kleinen Besucher war der Apfel-Lehrpfad, an dem Geschicklichkeitsspiele ausprobiert werden konnten. Ganz Mutige wagten auch einen Blick in den Bienenstock.

Während die Kinder sich dort erprobten, konnten sich ihre Eltern in Ruhe über erneuerbare Energien aus Bio, Holz und Sonne informieren. Es gab sogar Anleitungen zum Bau von eigenen Sonnenkollektoren. Dank des sonnigen Wetters und des lobenswerten Programms traten die vielen Besucher der Eröffnung zufrieden ihre Heimreise an.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer