Bürgermeister Christian Wagner hat die Schüler in der Lobbericher Hauptschule besucht, die durch das Gas verletzt wurden.

Lobberich. Drei Tage nach dem Pfefferspray-Vorfall an der Gemeinschaftshauptschule Lobberich hat Bürgermeister Christian Wagner die verletzten Schüler besucht und sich nach deren Wohlergehen erkundigt.

Bereits am Montag konnten 13 Schüler das Krankenhaus verlassen, weitere 14 blieben noch eine Nacht zur Beobachtung da. "Fast alle gehen wieder zur Schule, aber wohl auf sind alle", sagt Schulleiter Hans Leo Windelen.

Wagner und Windeln blickten zusammen mit den Jugendlichen noch einmal auf den Einsatztag zurück und besprachen die Eindrücke des Tages. "Nicht nur für Euch, auch für uns, die städtischen Mitarbeiter, Feuerwehrleute, Ärzte, Rettungssanitäter und alle Helfer war es ein anstrengendes Ereignis", sagt Wagner.

Diskussion über den Einsatz von Kameras in der Schule

In einer Diskussion wurde auch über den Einsatz von Kameras, Amokläufe und Mobbing, aber auch über die beiden Verursacher des Vorfalls gesprochen. "Alles wäre nicht so schlimm gewesen, wenn die beiden sich bei uns gemeldet hätten", sagt Windeln.

"Als Trostpflaster", so Wagner, schenkte der Bürgermeister den 27 Schülern eine Einzel-Karte für das Nette-Bad, die Montag durch zwei Mitschüler verletzt wurden. Die hatten Pfefferspray in der Schule versprüht.

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