Nach drei Jahren wurde am Samstag das neue Prinzenpaar proklamiert. 450 närrische Untertanen feierten, schunkelten und genossen ein tolles Programm.

Nach drei Jahren wurde am Samstag das neue Prinzenpaar proklamiert. 450 närrische Untertanen feierten, schunkelten und genossen ein tolles Programm.
Keine Sorge, Ex-Prinz Heinz Kox wollte hier nicht seine Handschuhe verspeisen. Er musste sie nur kurzfristig „beiseite legen“, um mit bloßer Hand etwas in seiner Tasche zu suchen. „Ich bin es nicht gewohnt, mit Handschuhen zu arbeiten“, so sein Kommentar.

Keine Sorge, Ex-Prinz Heinz Kox wollte hier nicht seine Handschuhe verspeisen. Er musste sie nur kurzfristig „beiseite legen“, um mit bloßer Hand etwas in seiner Tasche zu suchen. „Ich bin es nicht gewohnt, mit Handschuhen zu arbeiten“, so sein Kommentar.

Das Prinzenpaar Rainer I. und Angelika I wird von seinen Kindern Simone und Christoph flankiert. Rechts im Bild ist Heinz Börsch zu sehen.

Bild 1 von 2

Keine Sorge, Ex-Prinz Heinz Kox wollte hier nicht seine Handschuhe verspeisen. Er musste sie nur kurzfristig „beiseite legen“, um mit bloßer Hand etwas in seiner Tasche zu suchen. „Ich bin es nicht gewohnt, mit Handschuhen zu arbeiten“, so sein Kommentar.

Kempen. Wenn die Lackschuhe von Heinz Börsch der Kolpingbühne zusätzlichen Glanz verleihen. Wenn der Schnäuzer von Heinz Kox im Takt wackelt. Wenn grün-gelbe Schuhe mit Schleife einen schönen Mann noch schöner machen: Dann ist nach drei langen Jahren Prinzenproklamation in Kempen. Und am Samstag war es wieder soweit, der Kempener Karnevals-Verein (KKV) servierte den rund 450 restlos begeisterten Narren im Kolpinghaus eine Proklamation der Extraklasse.

Es passte alles zusammen. Der siebenminütige triumphale Einzug in den „Kempschen Gürzenich“ begeisterte auch den ältesten anwesenden Kempener Prinzen, Karl-Heinz Hermans und Propst Thomas Eicker. Dieser gab eine gereimte Predigt auf das neue Prinzenpaar zum Besten.

Nach drei Jahren wurde am Samstag das neue Prinzenpaar proklamiert. 450 närrische Untertanen feierten, schunkelten und genossen ein tolles Programm.
Keine Sorge, Ex-Prinz Heinz Kox wollte hier nicht seine Handschuhe verspeisen. Er musste sie nur kurzfristig „beiseite legen“, um mit bloßer Hand etwas in seiner Tasche zu suchen. „Ich bin es nicht gewohnt, mit Handschuhen zu arbeiten“, so sein Kommentar.

Keine Sorge, Ex-Prinz Heinz Kox wollte hier nicht seine Handschuhe verspeisen. Er musste sie nur kurzfristig „beiseite legen“, um mit bloßer Hand etwas in seiner Tasche zu suchen. „Ich bin es nicht gewohnt, mit Handschuhen zu arbeiten“, so sein Kommentar.

Das Prinzenpaar Rainer I. und Angelika I wird von seinen Kindern Simone und Christoph flankiert. Rechts im Bild ist Heinz Börsch zu sehen.

Reimann, Bild 1 von 2

Das Prinzenpaar Rainer I. und Angelika I wird von seinen Kindern Simone und Christoph flankiert. Rechts im Bild ist Heinz Börsch zu sehen.

Strahlend und Blumen werfend betrat Familie Pasch in ihrem prinzlichen Outfit die festlich geschmückte Bühne, die zur fünfstündigen Heimat des Prinzenpaares mit den Kindern Simone und Christoph wurde. Zepter, Prinzenfeder und Mütze erhielt Rainer I. und die Prinzessinnenspange Angelika I.. In seiner Proklamationsrede gab Rainer I. das Motto für die dreijährige Regentschaft bekannt: „Alles ängert sech, nix blivt wie et ös, mar wee fiere Karneval, dat ös jewiss.“

Bürgermeister Rübo überreichte eine Fackel als Geschenk

Das Prinzenpaar will in allen Stadtteilen repräsentieren. Sie wollen mit ihren Kindern Botschafter des Frohsinns sein. Eine Hommage an sein Heimatdorf St. Hubert ist der Prinzenorden, der, versehen mit den Kempener und St. Huberter Wappen, der Pfarrkirche St. Hubertus, dem Berfes und den beiden Gänsen von Bonifatius Stirnberg zeigt. Ex-Prinz Heinz Kox ist der Adjutant des Prinzenpaares.

Nachdem das Prinzenpaar „halb Kempen mit Orden versorgt hatte“, schlug die Stunde von Bürgermeister Volker Rübo. Er bescheinigte St. Hubert „Prinzen am Fließband“ zu produzieren und schockte ein wenig den KKV, den er als „lieber, ergrauter KKV“ willkommen hieß. Rübo stellte fest, dass die St. Huberter es bis heute nicht verwunden haben, dass Kempen nach St. Hubert eingemeindet wurde. Er hatte sich kundig im Kendeldorf umgehört und herausgefunden, dass hinter der Hüpperschen Prinzenpaarflut der Heimatverein steckt.

Das Geschenk von Rübo an das Prinzenpaar war eine Fackel. Denn der Prinz, Vorsitzender des hüpperschen St. Martinsvereins, war auch schon Martinsdarsteller. Die massive Fackel zeigt die Stadtwappen aus Kempen und St. Hubert, ist beleuchtet mit LED-Technik, hat eine bewegliche Narrenkappe und kann sogar sprechen.

Es folgte ein tolles Programm. Es begann mit „Frauenpower op kölsch.“ Die vier jungen Damen aus der Domstadt sangen und tanzten sich in die Herzen der Narrenschar und bezogen das Publikum mit ein bei ihrem gelungenen Auftritt. Sonja, Mel, Caro und Yvonne hatte das Narrenvolk sogleich in ihr Herz geschlossen. Heinz-Josef Rox kletterte für die Damen sogar auf seinen Stuhl.

Tänze der Extraklasse serviert die Funkenartillerie der Kempener Feuerwehr. Sie sind und bleiben ein Dauerbrenner im „Kempschen Fastelär.“ Da war der Feuerwehrchef Franz-Heiner Jansen hin- und her gerissen. Die dreiköpfige A-capella-Truppe „Wanderer“ aus Köln überzeugten restlos mit ihrem Gesang, ihrer Formation beim Tanz. Sie bezeichnen sich als eine „Boygroup mit Clowns, die man mit einer kölschen Band gekreuzt hat“.

Der Star des Abends hatte fast ein Heimspiel: Stefan van den Eertwegh aus Lobberich. Er lieferte dem begeisternd mitgehenden Publikum einen Knaller nach dem anderen. So hatte er mitbekommen, dass der Schalker Fußballer Jan Klaas Huntelaar bei Petrus im Himmel angekommen ist und ihn fragte: „Wie hast Du das Tor gefunden?“

Die Showtanztruppe „Die Schlebuscher“ zeigten artistischen Leistungen. Der Saal tobte kurz vor Mitternacht. Gekonnt führte Stefan Kleinehr aus Düsseldorf durchs Programm. Mit den „Skyliners“ hatte der KKV eine Band verpflichtet, die einen wesentlichen Anteil an der gelungenen Prinzenproklamation hatte. Denn sie reagierte auf Ereignisse auf der Bühne sofort musikalisch.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer