Vorerst steht kein Geld für den Neubau eines Platzes an der Berliner Allee im Haushalt.

fussball
Jüngstes Beispiel für einen neuen Kunstrasen im Kreis Viersen: die Anlage von Rhenania Hinsbeck.

Jüngstes Beispiel für einen neuen Kunstrasen im Kreis Viersen: die Anlage von Rhenania Hinsbeck.

Kurt Lübke

Jüngstes Beispiel für einen neuen Kunstrasen im Kreis Viersen: die Anlage von Rhenania Hinsbeck.

Kempen. Für die Fußballer des SV Thomasstadt werden die nächsten Monate spannend: Gibt es bald einen Kunstrasen an der Berliner Allee oder nicht? „Diese Frage müssen jetzt die einzelnen Fraktionen beantworten“, sagte Bürgermeister Volker Rübo am Donnerstag im Pressegespräch zur Einbringung des Haushaltes 2013. Im Etatentwurf findet man vorerst keine zusätzlichen Mittel für den Bau eines Kunstrasens in Kempen.

„Wir haben die Mittel nicht eingestellt“, so Rübo. „Weil wir den Beratungen der Politik nicht vorgreifen wollen.“ Im Etat für 2013 finden sich lediglich 300 000 Euro zur ohnehin notwendigen Sanierung des vorderen Aschenplatzes an der Berliner Allee. Diese Mittel könnten auch für einen Kunstrasen verwendet werden, der nach inzwischen einhelliger Meinung von Stadt und Verein etwa 620 000 Euro Kosten würde.

„Der Verein hat angekündigt, sich mit einer Summe zwischen 130 000 und 150 000 Euro beteiligen zu können“, so Rübo. Neben den 300 000 Euro, die ohnehin im Haushalt vorhanden sind, müsste die Stadt weitere 170 000 bis 190 000 Euro stemmen, um das Projekt für die Sportler zu verwirklichen. „Wenn der Auftrag zum Bau aus den Fraktionen kommt, werden wir ihn umsetzen“, sagt der Bürgermeister. tkl

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer