Für einige Arbeiten war der Boden nach Angaben der Stadt in den vergangenen Wochen zu nass.

Für einige Arbeiten war der Boden nach Angaben der Stadt in den vergangenen Wochen zu nass.
Das Klettergerüst an der St. Töniser Straße ist bereits im Rohbau zu erkennen. Weitere Spielgeräte sollen nun folgen.

Das Klettergerüst an der St. Töniser Straße ist bereits im Rohbau zu erkennen. Weitere Spielgeräte sollen nun folgen.

Kurt Lübke

Das Klettergerüst an der St. Töniser Straße ist bereits im Rohbau zu erkennen. Weitere Spielgeräte sollen nun folgen.

Kempen. „Wenn das Wetter mitspielt, können die Anwohner des Baugebietes An der Kreuzkapelle noch in diesem Jahr einen ,Ausflug’ in die neue Parkanlage an der St. Töniser Straße machen.“ Mit diesen Worten begann ein WZ-Artikel Ende September, als die Stadt den Baustart entlang der St. Töniser Straße verkündet hat. „Wenn alles rund läuft und das Wetter stimmt, sind wir Ende des Jahres fertig“, sagte damals Klaus Herrmann vom Grünflächenamt.

Nun sind die Bauarbeiten zwar weit fortgeschritten, an Toben und Spielen ist aber noch nicht zu denken – obwohl der milde Winter bislang durchaus positiv für die Baustelle gewesen sein dürfte. Auf Anfrage der WZ teilte die Pressestelle der Stadt jetzt mit, dass man – je nach Witterung – im Frühjahr mit der Fertigstellung rechnet. Trotz des milden Winters begründet die Pressestelle der Stadt die Verzögerungen mit dem Wetter: Für diverse Arbeiten für das Aufstellen von Spielgeräten sei der Boden in den vergangenen Wochen zu nass gewesen.

Nichtsdestotrotz ist auf dem 14 000 Quadratmeter großen Gelände seit Ende September einiges passiert. „Umfangreiche Erd- und Wegebauarbeiten wurden ausgeführt, so dass vor Ort bereits sehr gut die Geländemodellierung und der Wegeverlauf im Rohbauzustand zu erkennen ist“, so die Mitteilung des Presseamtes. Auch der niedrige Zaun entlang der St. Töniser Straße ist bereits fertiggestellt. Dieser soll verhindern, dass spielende Kinder sich in Richtung der stark befahrenen Straße aufmachen.

Im Dezember wurden auch schon einige Spielgeräte montiert. Zu sehen ist bereits eine Torwand und die ersten Balken eines Klettergerüstes. Auch Picknicktische sind bereits aufgestellt worden.

Weiter geht es nächste Woche mit dem Endausbau der Wegeflächen. Angeliefert und montiert werden noch eine Seilbahn, ein Holzpodest, Sitzbänke und Abfallbehälter. Die Seilbahn soll sich nach Angaben der Verwaltung über 30 Meter erstrecken. „So eine große Seilbahn gibt es in Kempen noch nicht“, sagte Bürgermeister Volker Rübo im September beim Pressegespräch.

Insgesamt darf die Stadt 400 000 Euro ausgeben

„Ebenso muss noch die Ansaat und Bepflanzung der Vegetationsflächen erfolgen“, so die Stadt in ihrer Mitteilung. Geplant ist unter anderem eine große, hügelige Rasenfläche. In Zusammenarbeit mit der Ortsgruppe des Naturschutzbundes (Nabu) sind zwei Wildwiesen vorgesehen. „Wir setzen dabei auch darauf, dass das Ganze pflegeleicht ist“, sagte Stephan Kahl im Herbst. „Auch mit Blick auf die Folgekosten.“ Die großzügigen Grünflächen werden von zwei Wegen durchkreuzt.

Insgesamt darf die Stadt Kempen 400 000 Euro für die Gestaltung der Grünfläche ausgeben. So steht es im Haushaltsplan. Bei der Verabschiedung hatten die Fraktionen allerdings darum gebeten, nicht unwesentlich unter dieser Summe zu bleiben. Die Verwaltungsspitze geht davon aus, dass dies gelingt.

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