Straßenbau: Im Sommer 2011 soll alles fertig sein– ein Radweg nach Boisheim inklusive.

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Schlaglöcher auf der Straße und tiefe Pfützen am Straßenrand: Die Kindter Straße ist in einem schlechten Zustand. Das soll sich bald ändern.

Schlaglöcher auf der Straße und tiefe Pfützen am Straßenrand: Die Kindter Straße ist in einem schlechten Zustand. Das soll sich bald ändern.

Schlaglöcher auf der Straße und tiefe Pfützen am Straßenrand: Die Kindter Straße ist in einem schlechten Zustand. Das soll sich bald ändern.

Schaag. Seit Jahren wurde der Ausbau der Kindter Straße immer verschoben- doch nun soll es endlich so weit sein. Am Dienstag nach Pfingsten will der Kreis Viersen mit den Arbeiten beginnen. Dies sagte bei der jüngsten Sitzung der Schaager CDU der Ortsausschuss-Vorsitzende Willi Adrian.

In zwei Abschnitten wird gebaut: Zunächst von der Kirche bis zum Sportplatz und dann bis zur Ortsgrenze Kindt. 46 Wochen sind für die Arbeiten eingeplant. Nach dem Ausbau der Straße soll der Kreis in Absprache mit der Stadt Nettetal den Fahrradweg von Schaag nach Boisheim bauen, so der frühere CDU-Kreistags-Abgeordnete Kurt Heinrich und Bürgermeister Christian Wagner (CDU). Spätestens im Sommer 2011 soll alles fertig sein.

Ortsvorsteher Günter Syben berichtete, dass Autos auf der rechten Seite in Höhe der "Alten Schule" vor dem Friedhof (Parkplatz SuS Schaag) abgestellt werden können. Dieser Parkplatz soll auch nicht von Baufahrzeugen zugestellt werden.

Weitere Projekte: In diesem Jahr soll die Straße am Hubertusplatz in Höhe der Geschäfte fertig werden und eine geschlossene Asphaltdecke bekommen. Zudem stehen aus dem KonjunkturpaketII der Bundesregierung für die Umgestaltung des Hubertusplatzes 35.000 Euro zur Verfügung.

Damit sollen die Bushaltestellen neu gestaltet, die Aufstellung eines Gerber-Denkmals durch den Schaager Kreis vorbereitet und eine Hülse für das Aufstellen eines großen Weihnachtsbaums installiert werden. Ortsvorsteher Syben plant zudem die Errichtung eines Vereinsbaumes auf dem Hubertusplatz.

In einem "katastrophalen Zustand" seien die 530 Meter der Kreisstraße 4 zwischen Pfarrkirche und der Sektion Kindt, hatte im Juli 2004 der damalige Nettetaler Baudezernent Christian Schaudig bei einer Bürgerversammlung gesagt. Das Stück habe noch den "Ausbaustand des 19. Jahrhunderts": Teerdecke, keine Gehwege und ein unzureichender Unterbau, der besonders im Winter Ursache sei für Glatteis und Unfallgefahr.

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