In der Bar „Nummer50“ kommen auch die Ladys auf ihre Kosten. Die Engerstraße schwört auf Coco Chanel.

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Zum Wohl, Nummer 50: Jürgen Mertes macht es sich an der Theke seiner Nacht-Bar bequem.

Zum Wohl, Nummer 50: Jürgen Mertes macht es sich an der Theke seiner Nacht-Bar bequem.

Kurt Lübke

Zum Wohl, Nummer 50: Jürgen Mertes macht es sich an der Theke seiner Nacht-Bar bequem.

Kempen. Vor ein paar Tagen hat Jürgen Mertes seine Nacht-Bar an der Hülser Straße 50 eröffnet. Nach aufwändiger Renovierung ist die frühere Anaconda-Bar kaum wiederzuerkennen: Lederbarhocker, Theke mit Kroko-Verkleidung, Granitböden- alles schlicht und edel.

"Das einzig rote sind die Wände", sagt der Wahl-Kempener mit Wurzeln in Köln. Fünf bis acht Tänzerinnen bieten Table-Dance im "Nummer50", so der Name des Etablissements.

"In Planung ist einmal im Monat eine Ladies Night", sagt der 43-Jährige. Will sagen: Besucherinnen dürfen sich zurücklehnen, während ihnen drahtige Männer mit Six-Pack und Adams-Charme zu Füßen liegen. "Ansonsten machen wir hier nichts anders als in den letzten 30 Jahren Anaconda-Bar auch", so Jürgen Mertes.

Manythron holt Sterne vom Himmel

Gäste des Bistro Manythron am Buttermarkt 9 kennen ihn schon, den dualen Sternenprojektor, der jede Decke in ein Sternenmeer verwandeln kann. Manythron-Inhaber Ralf Violonchi hat dieses Hightech-Gerät nach vier Jahren Tüftelei nun zum Patent angemeldet.

Das 3900 Euro teure Teil verbraucht nur drei Watt Energie, der Laser ist nicht augenschädlich. Der Kniff: Die Lichtquelle selbst ist nicht auszumachen, es gibt keine Zwischenstrahlung. Jetzt steht Violonchi mit Fluggesellschaften in Kontakt, die diese Technik für die Business-Klassen-Decke haben möchten. Also: Warum nach den Sternen greifen, wenn der Laser liegt so nah...

Stradivari: Die neuen Night-Birds

In neuer Besetzung gastiert die Coverband Night-Birds am Samstag ab 20Uhr im Stradivari. Zu Keyboarder Thomas Hüskes gesellt sich Gitarrist Heiner Thiel. "Das ist der deutsche Eros Ramazotti", verspricht Werner Kutscher, der Wirt im Lokal an der St.Huberter Straße 20. Die Premiere darf sich natürlich die alte Night-Bird-Gitarre nicht entgehen lassen.

Insider gehen davon aus, dass Peter Verweyen sich unters Konzertpublikum mischt. Vielleicht holen ihn die alten Kollegen ja noch mal auf die Bühne, wer weiß? "Und dazu stößt noch der Essener Dennis Tiborc- einer der besten deutschen Saxofonisten", macht der Kutscher neugierig. Der Eintritt für diese Session: 5Euro an der Abendkasse. Kutscher verweist gleich auf den nächsten Musiker-Stammtisch am Donnerstag ab 19.30Uhr, wo sich immer mehr Freunde und Fans des Lokals einfinden. Gute Sache, zumal Taxi-Willi die Zügel in der Hand hält.

Big Band muss passen

Eine andere Combo muss am Samstag ausnahmsweise in Kempen passen: Wegen einer anderen Veranstaltung ist der Gig der Kempen Big Band im Sporthotel-Biergarten geplatzt. Wer ein Fan von fetzigem Big-Band-Sound ist, kann das Ensemble am kommenden Samstag bei der Karl-May-Gala in der Stadthalle Neukirchen-Vluyn erleben. Weitere Auftritte auf der Homepage:

LaLuna, Signal- und jetzt?

Nach exakt fünf Jahren hat die Signal-Iduna-Agentur das Ladenlokal an der Kuhstraße29 neben der Galerie Q1 bzw. Wolters-Computer aufgegeben und ist ins Gewerbegebiet zum IndustrieringOst 26 umgezogen. Nun sucht das Lokal, in dem zuvor 32 Jahre lang Türköz Özgüler mit ihrer Schneiderei LaLuna saß, eine neue Nutzung.

Kranke Finja: Judenstraße hilft

Als Silke Zander am Dienstag in der WZ las, dass Thomasstadt-Trainer Micky Foehde für die fünfjährige Finja Martens aus St.Hubert eine Delfin-Therapie ermöglichen will und nach dem Tönisberger Hand-in-Hand-Cup noch etwas Geld fehlt, putzte sie diese Woche fleißig Klinken. "Alle in der Gemeinschaft Judenstraße machen mit", jubelte die 40-Jährige am Freitag Mittag in ihrem Second-Hand-Geschäft Radieschen, das sie seit 19 Jahren betreibt.

Ab Montag stehen also auf den Ladentheken der Judenstraße 20 nicht zu öffnende Blech-Büchsen, in die via Schlitz fleißig Geld für Finja gesteckt werden soll. "Am Ende überreichen wir die kompletten Büchsen an Mickey Foehde", sagt Silke Zander und hofft auf pralle Beute. Na, hoffentlich hat der gute Micky einen Büchsenöffner...

Altstadtlauf: Run aufs gelbe Shirt

Schon fit? Bereit für den Altstadtlauf in acht Tagen? Noch nicht angemeldet? Dann wird’s Zeit! "Am Montag um 18Uhr endet die Voranmelde-Frist", sagt Detlev Schürmann von der ausrichtenden VT. Wer hinterher hechelt, muss auf das kanariengelbe T-Shirt verzichten. Also schleunigst aufmachen zum Acker12 hinter dem Kino, wo sich die VT-Geschäftsstelle befindet. Oder den Computer über folgende Homepage antippen: www.gdb-altstadtlauf.de

Ellen-Poort: Ein Herz für i-Dötzchen

Am Dienstag beginnt für die i-Dötzchen der Ernst des Lebens. Damit es nicht ganz so schlimm wird, verzichtet Ellen-Poort-Gastronom Armin Horst auf seinen Dienstag-Ruhetag und bietet den Erstklässlern ab 11.30 Uhr gratis ein Dessert nach Wahl an. Im Restaurant an der Ellenstraße 35 ist auch die Sommeraktion für Kinder bis Ende August verlängert worden: Mädchen und Jungen dürfen sich samstags zum Nulltarif ein Essen nach Wahl von der Kinder-Speisekarte aussuchen. Das schmeckt auch Mama und Papa!

Die dufte Coco in der City

Seit dieser Woche läuft der Film "Coco Chanel" in den Kinos. Die dufte Frau hat es zwar noch nicht in die Lichtspiele am Buttermarkt geschafft, wohl aber in die Parfümerie Platen an der Engerstraße 19. Mitarbeiterin Stephanie Kulmann empfiehlt die Prestigemarke: "Chanel ist Kult." Auch einen leichten Sommerduft gibt es vom doppelten C: Allure Sport pour Homme, ein herber Herrenduft. Auch die Stadtparfümerie Pieper, Engerstraße 15, hat Chanel im Angebot: Makeup, Düfte, Gesichtspflege. "Der Klassiker No.5 verkauft sich immer", weiß Mitarbeiterin Sigrid Link.

Violonchi setzt weiter auf Genuss

Am Freitag ist bei Violonchi der 14-tägige Räumungsverkauf gestartet. Vom 29. bis 31.August wird der Laden, der vor neun Jahren am Buttermarkt8 eröffnet worden ist, dann komplett umgebaut. "Ich nehme neue Accessoire-Produkte ins Sortiment, unter anderem von der dänischen Designerin Eva Solo", sagt Inhaber Frank Violonchi. Das Tee-Sortiment wird von 150 auf knapp 200 Sorten erweitert. "Für den Kunden wird die Aufteilung künftig übersichtlicher", freut sich der 42-Jährige auf seine neuen Regal-Systeme.

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