In zwei Tagen läuft die erste von drei Wochenend-Staffeln. Zentrum ist der Buttermarkt mit Schmiede und Musikbühne.

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An seinem Karren von 1924 schleift der Niederländer Jan Lippinkhof ab Samstag wieder Messer und Scheren auf dem Buttermarkt– auch das gehört zum gewohnten Bild des Weihnachtsmarktes.

An seinem Karren von 1924 schleift der Niederländer Jan Lippinkhof ab Samstag wieder Messer und Scheren auf dem Buttermarkt– auch das gehört zum gewohnten Bild des Weihnachtsmarktes.

Reimann

An seinem Karren von 1924 schleift der Niederländer Jan Lippinkhof ab Samstag wieder Messer und Scheren auf dem Buttermarkt– auch das gehört zum gewohnten Bild des Weihnachtsmarktes.

Kempen. Erstmals in 2009 öffnet der Weihnachtsmarkt am Samstag und Sonntag. 170 Stände werden in der Altstadt für eine anheimelnde Advent-Kulisse sorgen.

"Wie immer ist der Schwerpunkt altes Handwerk, Kunsthandwerk und Geschenkartikel", sagt Reinhard Stein, Sprecher des veranstaltenden Werberings. Auf seinen persönlichen Favoriten angesprochen, zuckt Stein nur die Achseln: "Es ist ein ausgewogener und gut bestückter Weihnachtsmarkt. Da ist jeder Stand und jeder Auftritt ein Höhepunkt."

"Wer Geschenke fürs Fest sucht, wird hier bestimmt fündig.

(Reinhard Stein, Werbering)

Dorfschmiede, Scherenschleifer, Dachdecker, Zigarrenzieher, Backstube und viele andere wohlbekannten fliegenden Händler bzw. Handwerker wollen die erwarteten 70.000 Besucher wieder in ihren Bann ziehen. Viele Kempener werden darüber hinaus in den Gassen ihre Hobbyarbeiten anbieten. Stein: "Wer Geschenke fürs Fest sucht, wird hier bestimmt fündig."

Geöffnet ist der Weihnachtsmarkt am Samstag von 10 bis 19.30 Uhr und am Sonntag von 11 bis 19.30 Uhr. Auf dem Buttermarkt ist die große Stadtbühne aufgebaut. Dort wird an zwei Tagen ein umfangreiches Musikprogramm geboten- Schwerpunkt sind Irish Folk und keltische Klänge.

Den Auftakt macht am Samstag um 11 Uhr der Kempener Gospelchor Good-News, der am vergangenen Wochenende noch bei der Altarweihe in der Propsteikirche Kostproben seines beachtlichen Könnens gab. Außerdem: Am Sonntag um 13.30 Uhr werden eine Stunde lang Weihnachtsgeschichten vorgelesen.

Der Weihnachtsmarkt ist an diesem und an den beiden folgenden Wochenenden, jeweils Sa. 10-19.30 Uhr und So. 11-19.30 Uhr. Verkaufsoffen Sonntag im Einzelhandel ist am 6. Dezember von 13-18 Uhr. Der Märchenmarkt ist am letzten Vorweihnachts-Wochenende 19./20.Dez.

"Bitte nicht mit dem Auto bis in die Innenstadt fahren", sagt Stein und verweist auf ausreichend Parkplätze außerhalb der Altstadt. Zusätzliche Stellflächen sind ausgewiesen, beispielsweise am Thomaeum, am Viehmarkt und hinter dem Amtsgericht.

Mittwoch Nachmittag sind in Vorbereitung für den Weihnachtsmarkt hunderte Nordmann-Tannen in den Gassen an Laternen etc. aufgestellt worden. Und die Straßengemeinschaften sind peu à peu dabei, die Lichterketten aufzuhängen.

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