Die ehemalige Schülerband „The Castle of Aargh“ spielte im KuBa und sorgte für nostalgische Soulatmosphäre. Die Musiker waren aus Wolfsburg, Flensburg und Aachen angereist und verstanden es innerhalb von kurzer Zeit, das Gefühl des Souls glaubhaft zu vermitteln und ihr Publikum zu begeistern.

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Grelle Spots und klasse Stimmung beim Revival am Samstagabend im Kulturbahnhof.

Grelle Spots und klasse Stimmung beim Revival am Samstagabend im Kulturbahnhof.

Grelle Spots und klasse Stimmung beim Revival am Samstagabend im Kulturbahnhof.

Kempen. Es begab sich zu Oberstufenzeiten in den frühen 1990er-Jahren. Damals taten sich neun junge Thomaer zusammen, um den Soul an den Niederrhein zurückzuholen. Als "The Castle of Aargh" bespielten sie Abi-Bälle und Feten, huldigten sowohl Monty Python als auch dem Rhythm and Blues.

Nun, 15 Jahre später am Pfingstsamstag, kam genau diese Combo wieder zurück zu ihren Wurzeln, in ihr "zweites Wohnzimmer", den Kulturbahnhof in Kempen.

90 Gäste begeisterten sich für die ehemalige Schülerband, die ihren Sound behalten hatte und doch erwachsen geworden war: Einige der Mitglieder sind Berufsmusiker, andere reisten weit an für das "einmalige Revival", das es bleiben sollte.

Doch bereits im Laufe des Abends wurde klar, dass es wahrscheinlich eine Verlängerung dieser Wiederauferstehung geben wird. "Wir kommen super miteinander klar und haben Spaß an der Sache", sagt Gitarrist Tobias Bürger.

Ein Auftritt voller Emotionen, der in Ohren und Beine ging

Mit "Can´t turn you losse" von den Blues Brothers stiegen die Kempener Mitdreißiger ein und begannen ihr eindrucksvolles Set, das voller Emotion war und gut in Ohren und Beine ging. Bereits im voraus hatte "Anymore" aus Krefeld dem Kuba eingeheizt. Die Covergruppe spielte eine gute Stunde, bevor "The Castle of the Aargh" die Bühne erstürmte und echten Edelmännern gleich eine gut gemischte Setlist mitbrachte.

Hier verschmolz das, was eine Woche zuvor bei den gemeinsamen Proben in Köln begonnen hatte. Die Musiker waren aus Wolfsburg, Flensburg und Aachen angereist und verstanden es innerhalb von kurzer Zeit, das Gefühl des Souls glaubhaft zu vermitteln und ihr Publikum zu begeistern.

Begeisterter Applaus nach "Goldfinger", "Going back to Miami" und "Jump". Dann die überraschende Nachricht: "Wir machen weiter." Auch in Zukunft werden sich die Kempener also über eigenen Soul freuen können. kr

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