wza_1007x1500_513452.jpeg
Matthias Höbel ist im Vorstand des Geschichts- und Museumsvereins.

Matthias Höbel ist im Vorstand des Geschichts- und Museumsvereins.

Matthias Höbel ist im Vorstand des Geschichts- und Museumsvereins.

Kempen. Erstmals hat sich im Fachausschuss der Geschichts- und Museumsverein zu den geplanten Umbaumaßnahmen im Kulturforum Franziskanerkloster geäußert. Die WZ sprach mit Matthias Höbel. Der 63-Jährige ist im Vorstand des Vereins, sachkundiger Bürger im Ausschuss und trug am Montagabend im Rathaus elf kritische Fragen vor.

Westdeutsche Zeitung: Herr Höbel, woran stoßen Sie sich beim Umbau des Kulturforums besonders?

Matthias Höbel: Zunächst finde ich es nicht schlimm, wenn das Kulturforum modernisiert und in den Fokus gerückt wird. Aber die bisherige Planung des Stadt-Architekten hat weitreichende Folgen, die vorher in den Ausschüssen der Stadt und in der Öffentlichkeit diskutiert werden sollten.

Also, für mich stellt sich zunächst die Frage: Welcher zwingende Grund besteht, die gewachsenen Strukturen des Museums und der Bücherei auseinander zu reißen. Das würde geschehen, wenn man wie geplant die Bücherei vom zweiten in den ersten Stock verlegt. Wie soll das Museum bei einer derartigen räumlichen Trennung überwacht werden?

WZ: Ein weiterer wesentlicher Punkt ist die Verlegung des Eingangs zur Burgstraße hin...

Höbel: Ich frage mich: Warum muss das geschehen? Der Eingang zur Burgstraße hin ist eng, darf aus denkmalpflegerischer Sicht nicht groß verändert werden. Was ist mit Behinderten, Rollstuhlfahrern? Wie kommen die künftig ins Museum?

WZ: Wo hakt es noch Ihrer Meinung nach?

Höbel: Wie wird der Zugang zur Orgelbühne geregelt, der dann nur durch die Bücherei erfolgen kann? Wohin soll die Münz-Ausstellung, wohin das Altstadt-Modell?

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer