Ein neuer Prinz ist offenbar gefunden. Der KKV hat die Weichen für eine erfolgreiche Session gestellt.

Kempen. Wer wird Prinz? Diese Frage schwebte am Dienstagabend über den Köpfen der Versammlungsbesucher im Sporthotel. Dort hatte sich der Kempener Karnevals-Verein, kurz KKV, zur Jahreshauptversammlung getroffen.

"Eine engere Auswahl ist getroffen, aber es ist noch nichts unterschrieben", ließ KKV-Geschäftsführer Heinz Börsch sich nicht in die jecken Karten schauen. Spätestens am 11.11. wird das Geheimnis gelüftet: Dann werden die Nachfolger von TheoI. und KarinI. (Balters) im Rathaus vorgestellt.

"Die Weichen für eine schöne Session sind gestellt", verkündete KKV-Vorsitzender Heinz Kox. Das Drehbuch bis zum Höhepunkt Rosenmontagszug, der sich am 15. Februar nach dreijähriger Pause wieder durch die City schlängelt, ist geschrieben.

Darin steht hinter der Proklamation am 9.Januar im Kolpinghaus ein Ausrufezeichen. Börsch: "Wir haben hierfür bekannte Künstler aus Funk und Fernsehen verpflichtet."

Der Dachverband der Thomasstadt-Narretei schwimmt nicht nur in Fröhlichkeit, sondern offensichtlich auch im Geld. Was Schatzmeister Rainer Pasch zu einem kühnen Vergleich mit der Deutschen Bank animierte: "Ein Sieg mit Längen für den KKV."

Der Kempener Karnevals-Verein (KKV) mit aktuell 269 Mitgliedern sucht alle drei Jahre den Prinzen aus, organisiert den Rosenmontagszug und veranstaltet weitere Narrenverstaltungen (Kostümball, Kinder-Kostüm-Fete, Narrenmesse etc.).

Herzstück des KKV ist das Komitee (die Herren im schwarzen Anzug), das sich in der Regel aus ehemaligen Prinzen rekrutiert.

Vizebürgermeister und Ex-Prinz Karl-Heinz Hermans setzte noch einen drauf und sprach von einer "kleinen Kempener Kapitalverwaltung".

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