Franz Faes hat Goldenes Priesterjubiläum gefeiert.

wza_1500x1343_542200.jpeg
Pfarrer Franz Faes (2.v.l.) mit den Gratulanten Slawomir Rakus (Steyler Missionare), Sylvia Bolz (Nachfolgerin als Hospital-Seelsorgerin) und Propst Thomas Eicker (r.).

Pfarrer Franz Faes (2.v.l.) mit den Gratulanten Slawomir Rakus (Steyler Missionare), Sylvia Bolz (Nachfolgerin als Hospital-Seelsorgerin) und Propst Thomas Eicker (r.).

Pfarrer Franz Faes (2.v.l.) mit den Gratulanten Slawomir Rakus (Steyler Missionare), Sylvia Bolz (Nachfolgerin als Hospital-Seelsorgerin) und Propst Thomas Eicker (r.).

Kempen. Sein Markenzeichen ist sein fröhliches Wesen: Pater Franz Faes feierte am Samstag im von-Broichhausen-Stift sein Goldenes Priesterjubiläum. Der 79-Jährige sagte: "Ich bin ganz happy."

Nach einem bewegten Leben hofft er, noch lange in Kempen und von Kempen aus wirken zu können. "Ach, wen sehe ich denn da": Viele Bekannte und Weggefährten waren gekommen, um zum Jubiläum zu gratulieren.

Den Schneiderssohn verschlug es in die weite Welt

Der Ordensobere der Steyler Missionare, denen der Jubilar angehört, Slawomir Rakus, hob die Lebensfreude und positive Einstellung von Pater Franz hervor. Seine Einstellung laute: "Wenn ich noch mal die Wahl hätte, ich würde es noch mal machen." Damit mache er jungen Leuten Mut, einem Orden beizutreten.

Der Lebensweg des Jubilars ist außergewöhnlich: In Aachen als Sohn eines Schneiders geboren, verschlug es ihn im Krieg nach Österreich. Pater Franz Faes, der später die österreichische Staatsangehörigkeit annehmen sollte, versuchte sich als Schneiderlehrling. Anschließend begann er eine Ausbildung in einer Druckerei, arbeitete als Technischer Zeichner.

Dass er sich für das Priesteramt entschieden habe, läge auch an seinen Eltern: "Die haben mich beten gelehrt." Zum Priester war er vor 50 Jahren in Brasilien geweiht worden. Dort wirkte er elf Jahre lang, es folgten sieben Jahre in Portugal, zwei Jahre in Rom, dann weitere 12 Jahre in Portugal, zehn Jahre in Bozen, vier in Wien, sechs Jahre Rom, vier Berlin.

Seit zehn Jahren lebt der Jubiläumspriester in Kempen, ist immer in Reichweite, wenn er gebraucht wird, macht Krankensalbungen, hält Gottesdienste, hat in Kempen als Krankenhausseelsorger gearbeitet.

In Krefeld und Rheydt ist der Portugiesisch sprechende Pater in der Seelsorge der Christen aus Portugal aktiv - der Umgang mit diesen temperamentvollen Menschen macht ihm viel Freude.

Und was macht dem Privatmann Spaß? "Die Musik - ich spiele Keyboard und Gitarre. Darüber hinaus habe ich eine große Bibliothek mit überwiegend theologischen Büchern", verriet der Jubilar.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer