Standpreise hängen von der Lage ab. Kempener zahlen 200 Euro Kaution.

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Beim Weihnachtsmarkt sind die Stände auf dem Buttermarkt die Teuersten.

Beim Weihnachtsmarkt sind die Stände auf dem Buttermarkt die Teuersten.

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Beim Weihnachtsmarkt sind die Stände auf dem Buttermarkt die Teuersten.

Kempen. Selbst Weihnachten kommt nicht ohne Regeln aus. Wenn sich die Altstadt an den Adventswochenenden füllt und verführerische Düfte durch die Straßen ziehen, steckt dahinter eine genaue Planung. Die von Werbering, Stadt und Verkehrsverein veranstalteten Weihnachtsmärkte werden von der Duisburger Firma Gaudium organisiert. Händler, die einen Stand aufbauen möchten, müssen sich dort anmelden. Erstmals gilt diese Regelung nicht nur für auswärtige Aussteller, auch Kempener Geschäftsleute müssen den Weg über Gaudium nehmen.

"Händler aus Kempen haben immer Vorrang."

Reinhard Stein, Werbering-Vorsitzender

"Es gelten für alle die selben Anforderungen", sagt Werbering-Chef Reinhard Stein. Die Händler müssen einen Vertrag unterschreiben, in dem drei Bedingungen festgelegt sind: Das vereinbarte Warenangebot muss eingehalten werden, die Stände müssen weihnachtlich geschmückt und den gesamten Tag über besetzt sein.

Auf bunte Mischung und Qualität wird geachtet

Die Aussteller müssen zudem eine Kaution hinterlegen, die bei Verstößen eingezogen werden kann. Diese beträgt nach Angaben von Burkhard Krölls-Job von Gaudium für Teilnehmer aus Kempen 200 Euro, egal für wie viele Wochenenden. Auswärtige Zahlen 50 Euro pro Weihnachtsmarkt.

"Wir wollen ein breites Spektrum mit einer bunten Mischung haben, aber auch Qualität", betont Stein. Ändere jemand sein Angebot entgegen der Abmachungen, müsse er wieder abbauen. 200Stände werden insgesamt aufgestellt, 20davon betreiben Geschäfte aus Kempen.

Anzahl der heimischen Händler ist schwankend

"Händler aus Kempen haben immer Vorrang bei der Auswahl", versichert Stein. Deren Anzahl schwanke von Mal zu Mal. 2009 habe es sich um etwa 30 bis 40 gehandelt.

Die Standpreise seien abhängig von der Lage und vom Angebot. Je näher man dem Buttermarkt komme, desto teurer werde es. Gastronomiebetriebe müssten mehr zahlen als die übrigen Händler am selben Standort. Sozialen Einrichtungen biete man hingegen besonders günstige Konditionen an.

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