Kempen. Die Not nach dem Erdbeben in Haiti ist groß. Berichte über das Schicksal der Opfer haben die Menschen bewegt. Die Chöre der Propsteigemeinde und Kantor Theo Dahmen wollen sich an den Hilfsaktionen beteiligen und haben mit dem Vorster Medikamenten-Hilfswerk action medeor eine Benefizveranstaltung zugunsten der Erdbebenopfer geplant.

WZ: Herr Dahmen, wie kam die Idee zustande?

Theo Dahmen: Es war relativ spontan. Vor fünf Jahren, nach der Tsunami-Katastrophe, haben wir bereits mit action medeor zusammengearbeitet. Damals hatte die Propsteigemeinde eine Benefizveranstaltung organisiert mit den Chören. Den Erlös haben wir an das Medikamentenhilfswerk weitergegeben. Jetzt hatten einige Sänger die Idee, das Ganze wieder mit medeor aufzuziehen.

WZ: Was ist für dieses Benefizkonzert geplant?

Dahmen: Am Freitag, 29. Januar, 20 Uhr in der Propsteikirche, werden wir ein Programm von Klassik, Gospel bis Jazz bieten. Das werden die Sänger ohne große Vorbereitungszeit und mit Spaß bei der Sache schaffen. Mein Kirchenchor, der Cäcilienchor, der Gospelchor Good News und das Orchester Collegium Musicum aus Krefeld sind im Einsatz, vielleicht noch weitere Solisten.

WZ: Was erwarten Sie von dem Konzert?

Dahmen: Wir hoffen, dass der Abend wieder gut besucht wird - vor fünf Jahren war die Propsteikirche brechend voll. Bei der Kollekte damals kamen 2500 Euro zusammen. Ein ganz schöner Batzen. Aber wir gehen da nicht mit dem Ziel ran, dass es wieder so viel werden muss. Wir sind auf den guten Willen der Leute angewiesen - aber ich glaube, dass die Hilfsaktion viele anspricht. Von dem Geld werden Medikamente und medizinisches Gerät finanziert, die medeor ins Katastrophengebiet bringt.

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