An der Lindgren-Schule können Kinder bis 15 Uhr bleiben. Metzgermeister Klaus Gerlach scheint den Geschmack der 26 teilnehmenden Kinder zu treffen: Sie finden sein Essen lecker.

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Nach dem Lernen schmeckt’s den Astrid-Lindgren-Schülern besonders gut.

Nach dem Lernen schmeckt’s den Astrid-Lindgren-Schülern besonders gut.

Friedhelm Reimann

Nach dem Lernen schmeckt’s den Astrid-Lindgren-Schülern besonders gut.

Kempen. Astrid-Lindgren-Grundschüler können bis 15 Uhr betreut werden. Nach dem Unterricht wird nicht nur gespielt und Hausaufgaben gemacht, sondern auch gegessen. Möglich wurde dies durch den Förderverein, sagen Schulleiterin Marianne Lechtenböhmer und Schulpflegschaftsvorsitzender Jören Kooker.

Metzgermeister Klaus Gerlach scheint den Geschmack der 26  teilnehmenden Kinder zu treffen: Sie finden sein Essen lecker. Wobei jeder sein Lieblingsessen hat. Fabian (10) mag Wiener Schnitzel, Carla ( 8) Salat , Jan (6) Fischstäbchen und Timo (8) Leberkäse.

Mangels städtischer Geldmittel kümmerte sich der Verein um die Anschaffung einer Spülmaschine sowie von Geschirr und stellte Hilfskräfte ein.

Alexandra Götz freut sich, dass ihr Sohn André freitags am Mittagessen teilnimmt. Im nächsten Schuljahr wird er jeden Tag kommen. 3,50 Euro kostet die warme Mahlzeit. Eltern können wählen, an welchen Tagen ihre Sprösslinge in der Schule essen. In Zeiten wechselnder Arbeitszeiten ist dies wichtig für Eltern. Und die Kleinen genießen die Gemeinschaft mit den anderen.

Die Mädchen und Jungen beteiligen sich am Küchendienst. Jeder holt sich seinen Becher und das Besteck. Das Essen wird von den Betreuern verteilt. Abgeräumt wird gemeinsam. Danach werden die Kleinen zu Küchenfeen und verwandeln den gemütlichen Speisesaal wieder in einen Schulpavillon.

Nächstes Projekt des Fördervereins ist Musikunterricht in Blockflöte, Gitarre und Geige. Hierzu benötigt der Verein Menschen, die den Kindern Unterricht geben möchten.

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