Das Familienunternehmen wächst Am Selder.

wza_1500x996_616540.jpeg
Die Firma Wall Chemie erkennt man an den siloartigen Behältern, die im Industriegebiet Am Selder unweit von Bahnhof und Gleisen herausragen. Chef Klaus Kawka hat gerade in eine neue Tankanlage investiert.

Die Firma Wall Chemie erkennt man an den siloartigen Behältern, die im Industriegebiet Am Selder unweit von Bahnhof und Gleisen herausragen. Chef Klaus Kawka hat gerade in eine neue Tankanlage investiert.

Die Firma Wall Chemie erkennt man an den siloartigen Behältern, die im Industriegebiet Am Selder unweit von Bahnhof und Gleisen herausragen. Chef Klaus Kawka hat gerade in eine neue Tankanlage investiert.

Kempen. Maßgeschneiderte Problemlösungen und marktgerechte Produkte: Das Unternehmen Wall Chemie in Kempen bietet den Kunden eine gemeinsame Produktentwicklung bis zur fertigen Anwendung.

"Unsere Produktschwerpunkte liegen in der Herstellung von Tensiden", berichtet Geschäftsführer Klaus Kawka beim Unternehmensbesuch von Landrat Peter Ottmann, Rolf Adolphs (Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Viersen) sowie der Kempener Stadtspitze.

Wall Chemie stellt die Grundlagen für Waschmittel und Öle her

"Die Ausgangsrohstoffe für unsere Tenside sind sowohl petrochemische als auch nachwachsende Rohstoffe." Wall Chemie bietet Tenside zur Herstellung flüssiger und pulverförmiger Wasch-, Reinigungs- und Textilhilfsmittel zur Herstellung von Ölen bei der Metallentfettung. Aber auch für Babyshampoo, Schaumbäder oder Lederhilfsmittel werden damit gefertigt.

"Wir produzieren rund 9000 Tonnen Flüssigprodukte im Jahr", sagt Geschäftsführer Dieter Kawka. "Sie werden im Tankzug, Container oder Fässern geliefert. Der eigene Gleisanschluss auf dem Gelände ermöglicht den gefahrlosen Transport", so Kawka.

Wall Chemie wurde 1987 gegründet und ist seitdem im Familienbesitz. "Unser Vater machte sich in unserem Elternhaus am Kempener Wall selbstständig", sagt Klaus Kawka. Aus dem Straßennamen entstand der heutige Firmenname. 1987 zog der Gründer auf das Gelände der früheren Elektrochemischen Fabrik (ECF).

Beide Söhne stiegen ins Unternehmen ein: Während Dieter Kawka als Diplom-Chemiker den chemischen Bereich verstärkte, brachte Klaus Kawka seine kaufmännischen Kenntnisse in den Familienbetrieb ein. "Begonnen haben wir mit fünf Mitarbeitern", erinnern sich die Brüder. Kontinuierlich wurde die Firma erweitert. Inzwischen arbeiten 45 Mitarbeiter "Am Selder".

Auch in Zukunft wollen die Brüder ihrer Linie treu bleiben: "Kontrolliertes Wachstum ist angesagt. Sicherheit geht vor, so dass auch die derzeitigen Turbulenzen bisher keine negativen Auswirkungen haben", sagt Klaus Kawka. Immerhin schlagen Investitionen wie eine neue Tankanlage gleich mit mehreren 100.000 Euro zu Buche.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer