Natürlich ist es ein Schock für die Feuerwehrleute, dass sie den Traum eines Gerätehauses begraben müssen. Aber wenn das Geld knapp ist, muss überlegt werden, wo gespart oder umgeschichtet werden kann.

Und ist es wirklich so schlimm, wenn sich die 19 Mülhausener - die kleinste Einheit in der Grefrather Wehr - mit den 31 aus Oedt räumlich zusammentun?

Wenn dafür im Gegenzug bei der Ausrüstung aufgestockt wird, hat das doch auch etwas Gutes. Die Entscheidung gegen das Haus war auf keinen Fall eine gegen die Freiwillige Feuerwehr. Stichwort verlässliche Politik: Darf eine Entscheidung nicht revidiert werden, wenn man überzeugt ist, das sie falsch war?

Mehr als die Hälfte der Ratsmitglieder haben dies getan. Wenn der CDU das Gerätehaus so wichtig gewesen wäre, hätte sie vor der Abstimmung Druck machen müssen, nicht hinterher. Aber vielleicht war sie nur zu siegessicher und wurde kalt erwischt.

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